Der Industrie-Riese Robert Bosch AG investiert massiv in die Entwicklung von neuen Antriebssystemen mit alternativen Kraftstoffen. So sollen am Standort in Hallein die Motoren – etwa für Methanol oder Ammoniak – weiterentwickelt und getestet werden.
Die Robert Bosch AG hat am Mittwoch am Standort Hallein ihre neue Methanol-Infrastruktur in Betrieb genommen. Damit will der Industriegigant Einspritzsysteme für alternative Kraftstoffe weiterentwickeln und testen. Insgesamt investiert Bosch 52 Millionen Euro in den Ausbau von Entwicklung und Fertigung moderner Technologien in Hallein.
Die Salinenstadt ist innerhalb der Bosch-Gruppe das weltweite Kompetenzzentrum für Großmotoreneinspritzsysteme. Die hier entwickelten Common-Rail-Systeme ermöglichen den Einsatz alternativer Kraftstoffe wie Methanol, Wasserstoff oder Ammoniak in großen Anwendungen wie etwa in der Schifffahrt, im Schienenverkehr oder in stationären Energieanlagen. Die neue Infrastruktur sei ein Baustein für die Entwicklung zukunftsfähiger Antriebslösungen im Großmotorenbereich.
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