Salzburgs Autofahrer lieben ihren Wagen, verteidigen ihn gegen fremde Hände und verzeihen kaum zugeschlagene Türen. Beim Sex im Auto liegen sie fast genau im Bundesschnitt – bei Stolz und Sauberkeit aber deutlich darüber. Und rund ein Drittel identifiziert sich sogar mit dem eigenen Auto...
Eine Studie im Auftrag der Helvetia Versicherung zeigt: Salzburgs Beziehung zum Auto ist innig, aber nicht völlig unkompliziert. 78 Prozent sind stolz auf ihren Wagen, österreichweit sind es 69 Prozent. Gleichzeitig halten sich nur 84 Prozent für sichere Fahrer – der niedrigste Wert aller Bundesländer. Gegenüber dem eigenen Partner wächst das Selbstvertrauen allerdings: 59 Prozent glauben, besser zu fahren.
Auto spiegelt Persönlichkeit wider
Beim Privatleben wird es enger: 49 Prozent hatten bereits Sex im Auto. Wer danach die Türen zuschlägt, macht sich allerdings unbeliebt, denn: 87 Prozent ärgern sich über zugeschlagene Türen, Müll oder schmutzige Schuhe. Essen und Trinken sehen die Salzburger lockerer: Nur 29 Prozent stört es.
Mehr als jeder Zweite möchte sein Auto grundsätzlich nicht verleihen. Kosenamen bleiben selten: Nur zwölf Prozent taufen ihren Wagen.
Für nicht ganz ein Drittel (29 Prozent) spiegelt das eigene Auto die Persönlichkeit wider, österreichweit sind es jedoch 40 Prozent. Und auch als Rückzugsort taugt der Pkw nur bedingt – gerade einmal 23 Prozent setzen sich bewusst hinein, um ihre Ruhe zu haben.
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