Von einer „KATARstrophe“ schreibt der Schweizer „Blick“. Unsere westlichen Nachbarn legten bei der Weltmeisterschaft einen Fehlstart hin. Nach dem späten Ausgleich gegen Katar flog bei Trainer Murat Yakin auch noch eine Flasche.
Als die Schweizer in Gedanken wohl schon beim Abpfiff waren, wurden sie am Samstag spät geschockt. Die überlegenen Eidgenossen kassierten gegen den amtierenden Asienmeister in der 94. Minute durch ein Eigentor von Miro Muheim den Ausgleich zum 1:1 und ermöglichten Katar damit den ersten Punktgewinn bei einer Weltmeisterschaft überhaupt.
„Das ist für uns unglaublich bitter“, sagte der Schweizer Goalie Gregor Kobel. Trainer Murat Yakin warf wutentbrannt eine Flasche zu Boden. Und der „SRF“, der größte Sender des Landes, spottet: „Zu wenig Zielwasser getrunken! Die Nati verspielt sicher geglaubte drei Punkte in der Nachspielzeit. Eines ist klar: So hat sich die Nati den WM-Auftakt nicht vorgestellt.“
Katar feiert historischen Punkt
Jubel gab’s auf der anderen Seite! Foto vor der Fankurve, glückliche Gesichter in der Interviewzone: Die Fußballer Katars feierten das historische WM-Remis gegen die Schweiz wie einen Sieg. „Wir sind sehr stolz auf uns“, sagte Stürmer Akram Afif und ergänzte mit einem Lächeln: „Hoffentlich können wir im nächsten Spiel drei Punkte holen.“
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag geht es gegen Co-Gastgeber Kanada. Der letzte Gruppengegner ist Bosnien-Herzegowina. Katar ist erst zum zweiten Mal bei einer WM-Endrunde dabei. 2022 in der Heimat schieden die Araber ohne Punkt nach der Vorrunde aus.
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