Seit Wochen vermisst

Student (29) bei Wanderung in Südtirol erfroren

Ausland
01.04.2026 10:12
Porträt von krone.at
Von krone.at

Traurige Gewissheit um einen 29-jährigen Austauschstudenten, der von einer Wanderung in den Dolomiten nicht zurückgekehrt war: Die Leiche des jungen Mannes wurde von einer Gruppe österreichischer und deutscher Tourengeher entdeckt. Der Chinese soll durch Erfrieren oder Erschöpfung ums Leben gekommen sein. 

Huang P. hatte Mitte Jänner sein Hotel in St. Ulrich verlassen, um eine Wanderung zu unternehmen – seitdem fehlte von ihm jede Spur. Trotz umfangreicher Suchaktionen war der Vermisste wie vom Erdboden verschluckt. Es wurde zunächst vermutet, dass er von einer Lawine verschüttet worden sein könnte. 

Erst am Montag wurde seine Leiche in Villnöß auf 2000 Metern Höhe tot aufgefunden. Die Bergrettung in Südtirol erklärte, dass sein Körper in einer zusammengekauerten Haltung aufgefunden wurde. Das deute darauf hin, dass er durch Unterkühlung oder Erschöpfung gestorben sein könnte.

Huang P. studierte seit einigen Monaten an der Universität Tuscia:

„Von plötzlichem, heftigen Schneefall überrascht“
Seine Leiche lag zwar neben einer Lawine, die Tage zuvor abgegangen war, diese dürfte den 28-Jährigen allerdings nicht getroffen haben. Dennoch waren seine sterblichen Überreste unter einer Schneedecke bedeckt, weil es unmittelbar nach seinem Verschwinden stark geschneit hatte. „Der junge Mann wurde offenbar in großer Höhe von einem plötzlichen, heftigen Schneefall überrascht. Aufgrund extremer Erschöpfung musste er sich hinlegen. Er starb daher höchstwahrscheinlich an Unterkühlung“, erklärte die Präfektur Bozen.

Wildtier machte Skitourengeher auf Leiche aufmerksam
Seine Leiche wurde nun gefunden, weil offenbar ein Wildtier vom Leichengeruch angezogen worden war und an der Stelle im Schnee grub. Die Skitourengeher wurden dadurch auf die sterblichen Überreste des verunglückten Wanderers aufmerksam. Sie fanden Huang P. in einer Höhle, die von dem Tier gegraben worden war. Anhand von Fotos auf der Kamera, die der Student mitgeführt hatte, konnten die Einsatzkräfte seine Route genau rekonstruieren. 

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