Das Electric Love Festival ist zu Ende. Am Sonntag begann der Abbau der Bühnen. Und auch am Campingplatz war Aufbruchsstimmung angesagt. Jedoch nicht bei allen: Einige Camper wollten weiterfeiern.
Auch die beste Party geht einmal zu Ende. Schon in den frühen Morgenstunden des Sonntags wurde mit dem Abbau der Bühnen am Gelände des Electric Love Festivals (ELF) begonnen. Mehrere Tage werden die aufwendigen Arbeiten in Anspruch nehmen. Ein internationales Team aus spezialisierten Bühnenarbeitern wird die Hunderte Tonnen schweren Konstrukte fachkundig zerlegen.
Ordentlich zerlegt haben sich in den vergangenen Tagen auch einige Festivalbesucher am Campingplatz. Viele von ihnen wollen beim Lokalaugenschein der „Krone“ am Sonntagvormittag noch immer nicht mit dem Feiern aufhören.
Immer noch Party beim Abbau am Campingplatz
Aus ein paar Soundboxen schallen noch die besten Hits der Lieblings-DJs der Camper. Die Mehrheit packte Sonntagmittag aber fleißig zusammen. Mehrere Stunden Heimreise ins Ausland müssen manche Festivalbesucher auf sich nehmen. Viele der Camper kommen aus der Schweiz und aus Deutschland.
Aber nicht jeder muss sein Zelt wieder mitnehmen: Heuer konnten auch erstmals bereits aufgebaute Zelte am Gelände gebucht werden. Die Nachfrage nach einem Campingplatz beim Festival war so hoch wie noch nie zuvor. Stark gefragt war heuer auch der liegen gebliebene Müll auf den Wiesen. Pfandsammler witterten dort die große Chance – und auch das Geld – und suchten am Platz nach liegen gebliebenen Flaschen und Dosen.
Nicht so schnell vergessen werden die Besucher die vergangenen Tage ELF, so viel dürfte feststehen. Auch Star-DJ Dimitri Vegas zeigte sich schwer begeistert: „Die Bühne, die Fans und die Energie beim Electric Love sind wirklich unglaublich. Es ist eines der speziellsten Festivals in Europa.“
Die maximale Auslastung von 180.000 Besuchern wurde heuer erreicht. Das Rote Kreuz zog eine positive Einsatzbilanz. Rund 700 medizinische Versorgungen gab es. Mehrheitlich kleinere Verletzungen und hitzebedingte Beschwerden.
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