In der Teufelsschlucht

Retter suchen weiter nach vermisstem Kajakfahrer

Salzburg
01.04.2026 08:31

Dunkelheit, Schnee, Regen und schlechte Sicht haben Dienstagnacht zum Abbruch eines Sucheinsatzes in der Teufelsschlucht bei Lofer (Salzburg) geführt. Ein Kajakfahrer ist dort noch immer verschollen. Gut 30 Wasserretter wagen sich deshalb erneut bei eisigen Temperaturen in das Wildwasser.

„Um 8.30 Uhr sind wir mit der Einsatzbesprechung gestartet“, erzählt Wasserretter Markus Gewolf. Dabei stellt der Einsatz die Profis vor einige Herausforderungen. Die Außentemperaturen liegen im Minusbereich, weshalb die Einsatzzeit der einzelnen Retter im Wasser recht kurz ist. Trotz spezieller Neoprenanzüge kühlen die Menschen bei dieser Witterung im Wasser schneller aus.

Gekentert und nicht mehr aufgetaucht
In der letzten Nacht war es unmöglich, weiter nach dem vermissten Kajakfahrer zu suchen. Dieser war am frühen Dienstagabend mit einer internationalen Gruppe unterwegs gewesen, als er plötzlich kenterte und nicht mehr auftauchte – die „Krone“ berichtete. Seine Kollegen konnten ihn nicht bergen – und schlugen sofort Alarm.

Die Teufelsschlucht selbst ist dafür bekannt, äußerst starkes und schwieriges Wildwasser zu führen. Für die Einsatzkräfte, die auch von speziell ausgebildeten Wildwasserrettern unterstützt werden, bedeutet das äußerste Vorsicht. „Da braucht es viel Seiltechnik und eventuell sogar Flaschenzüge oder Raftingboote, die man als Arbeitsflächen in die Wand hängen muss“, so Gewolf.

Insgesamt werden am Mittwoch etwa 30 Wasserretter im Einsatz sein. Unterstützt werden sie auch von der Feuerwehr Lofer, die mit etwa 15 Floriani bei der Suche nach dem Vermissten hilft. 

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