Am Dienstagabend lief in der Teufelsschlucht bei Lofer (Salzburg) eine großangelegte Suchaktion nach einem verschollenen Kajakfahrer. Seine Kollegen hatten den Mann als vermisst gemeldet. Gegen 22 Uhr musste die Suche ergebnislos eingestellt werden...
„Die Finsternis ist eingetreten, das war auch für die Einsatzkräfte gefährlich.“ Für Robert Woschitz, stv. Wildwasser-Referent der Wasserrettung, und seine Kollegen war am späten Dienstagabend um kurz nach 22 Uhr klar: Abbruch der groß angelegten Suchaktion in der Teufelsschlucht bei Lofer – ergebnislos!
Was war passiert? Am frühen Abend war eine Gruppe von internationalen Kajakfahrern in der Schlucht unterwegs. Ein Sportler kenterte plötzlich mit seinem Boot, tauchte nicht mehr auf. Seine Kollegen konnten ihn nicht selbst bergen, schlugen sofort Alarm. Wasserretter aus Österreich und dem benachbarten Bayern rückten aus, Unterstützung kam von Polizei, Feuerwehr und dem Roten Kreuz.
Der Einsatz war höchst herausfordernd. „Um an die Unfallstelle heranzukommen, mussten wir einen 60 bis 80 Meter hohen Abhang überwinden. Und: Wildwasser birgt immer Gefahren“, sagt Woschitz. Am Mittwoch wird die Suche fortgesetzt. „Wir konnten dank der Infos seiner Kollegen die vermisste Person mit ziemlicher Sicherheit lokalisieren.“
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