„Krone“-Kommentar

Die da oben am Küniglberg, die richten‘s sich …

Kolumnen
01.04.2026 05:00

Ist das eine Neiddebatte, wenn man darüber diskutiert, ob der ORF-Generaldirektor monatlich ein paar Tausender mehr als der Bundespräsident verdient? Wenn man sich darüber Gedanken macht, warum ein Mehrfach-Abteilungsleiter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im Monat beinahe 10.000 Euro mehr kassiert als der Bundeskanzler?

Muss man widerspruchslos akzeptieren, dass der Kommunikationschef des ORF etwa gleich viel wie der Finanzminister der Republik kassiert? Oder wenn Landesdirektoren des Senders mehr als Landeshauptleute bezahlt bekommen. Man kann und darf über die Gehälter beim ORF diskutieren – schließlich ist dieser ein öffentlich-rechtliches Medium. Und so steht der Öffentlichkeit, die diese Gehälter im Wesentlichen über die Zwangs-Haushaltsabgabe finanzieren muss, zu, auch zu erfahren, in welchen Taschen dieses Geld landet.

Während 500 ORF-Mitarbeiter mit 3500 Euro oder weniger auskommen müssen, haben es sich „die da oben“ am Küniglberg gerichtet. Ausgerechnet die umstrittensten Figuren verdienen am meisten.

„Beaufsichtigt“ wird das, was am Küniglberg und seinen Filialen geschieht, vom Stiftungsrat. Dessen Spitze, zwei Marionetten der türkis-roten Regierungsspitze, haben mitzuverantworten, was mit den von den Zwangsgebührenzahlern „gestifteten“ Hunderten Millionen geschieht.

Man darf zweifeln, ob sie dieser Verantwortung gerecht werden – überhaupt gerecht werden können.

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