Ortschef:

„Werden Polizei bitten, mehr zu kontrollieren“

Salzburg
01.04.2026 15:00

Zwei Drittel der Autofahrer sind im Mattseer Weiler Aug zu schnell unterwegs. Das haben Messungen über mehrere Monate ergeben. Die Gemeinde kann aber nicht viel machen, da es sich um eine Landesstraße handelt.

„Es ist nicht erfreulich, dass so viele zu schnell fahren. Das gibt einem schon zu denken“, sagt der Mattseer Bürgermeister Michael Schwarzmayr (SPÖ). Von Oktober 2025 bis Ende Jänner 2026 war auf der Landesstraße L101 im Ortsteil Aug eine mobile Geschwindigkeitsanzeige installiert. Von den mehr als 400.000 Fahrzeugen, die Richtung Oberösterreich unterwegs waren, fuhren rund 265.000 Fahrzeuge schneller als die erlaubten 50 km/h. 724 Fahrzeuge waren mit mehr als 90 km/h unterwegs.

Verbesserungen bisher an Behörde gescheitert
Die höchst gemessene Geschwindigkeit war 126 km/h – gefahren um 5 Uhr in der Früh. Da es sich um eine Landesstraße handelt, hat die Gemeinde selbst kaum Spielraum, um an der Situation etwas zu verändern. „Wir haben schon öfter versucht, Verbesserungen zu bekommen“, so der Ortschef und fügt hinzu: „Aber die zuständige Bezirkshauptmannschaft hat bisher abgelehnt.“ Dabei geht es vor allem um den Ausbau der bestehenden Verkehrsinsel als Querungshilfe. Auch ein Zebrastreifen und zusätzliche Beleuchtungen waren schon Thema. Diese könnten aber Fußgängern falsche Sicherheit vortäuschen, weshalb die möglichen Maßnahmen bisher nicht umgesetzt wurden.

Auch eine Ampel, ähnlich wie bei der Südeinfahrt von Seekirchen, steht auf der Wunschliste ganz oben – vor allem bei den Anrainern. Schüler müssen die Landstraße queren, um zum Bus zu gelangen. Momentan bleibt dem Bürgermeister nur der Weg zur Polizei. „Ich werde sie bitten, noch mehr zu kontrollieren“.

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