Jetzt ist eine Entscheidung gefallen: Die Reha-Kliniken in St. Veit mit Bereich für Kinder und Onkologie für Erwachsene bleiben in Salzburger Hand. Das Land konnte sich die Anteile sichern und so die Übertragung an einen französischen Investor verhindern.
Der Kaufvertrag mit dem Gesundheitsdienstleister Vamed, der sich österreichweit von Reha- und Gesundheitseinrichtungen trennte, ist nach monatelangen Verhandlungen nun unterzeichnet. Die Landeskliniken waren bisher Minderheitseigentümer von 24 Prozent und machen jetzt von ihrem Vorverkaufsrecht Gebrauch. Eine Übertragung zum französischen Investor PAI konnte damit verhindert werden.
Reha kommen unter Humanocare-Dach
Der Plan ist es, die beiden Einrichtungen in die langjährige Partnerschaft mit der Humanocare einzubringen. Gemeinsam führen die beiden Träger jetzt schon die Rehaklinik NeuroCare und das Gunther Ladurner Pflegezentrum an der Doppler-Klinik sowie die ambulante Reha am Areal des Landeskrankenhauses.
Die Onko-Reha für Erwachsene für 120 Patienten besteht am Campus in St. Veit seit 2014. Der Leuwaldhof für Kinder, die nach schweren Erkrankungen Erholung brauchen, nahm 2018 den Betrieb auf. Die Einrichtung mit 82 Betten ist eine von wenigen in ganz Österreich.
Betroffen sind in den beiden Einrichtungen 140 Mitarbeiter. Eine kartellrechtliche Genehmigung steht noch aus. Über Details zum Deal wurde Stillschweigen vereinbart. „Für die Patienten bleibt die bestmögliche medizinische und menschliche Betreuung gesichert, für die Mitarbeiter ein verlässlicher Raum“, betonen die beiden Salk-Geschäftsführer Silvia Lechner und Thomas Gamsjäger.
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