Das gesamtstaatliche Defizit hat im Vorjahr 4,2 Prozent des BIP betragen und ist damit unter dem vom Finanzministerium eingeplanten Wert von 4,5 Prozent gelegen.
Diese von der Statistik Austria am Dienstag präsentierte Zahl ist besser als die 4,6 Prozent des Jahres 2024 – von der von der EU vorgegebenen Maastricht-Grenze von drei Prozent ist man aber weit entfernt. Die Staatsschuldenquote stieg von 80 auf 81,5 Prozent, blieb jedoch unter dem EU-Schnitt von 82,8 Prozent.
Einnahmen stiegen stärker als Ausgaben
Zu verdanken hat die Regierung das tendenziell erfreuliche Ergebnis dem Faktum, dass die Einnahmen mit einem Plus von 4,5 Prozent deutlicher stärker stiegen als die Ausgaben mit 3,6 Prozent.
Der Bund konnte sein Defizit von 3,4 auf 3,0 Prozent des BIP reduzieren, die Länder (ohne Wien) ihres von 0,5 auf 0,4 Prozent. Der Abgang der Gemeinden stieg hingegen von 0,6 auf 0,7 Prozent, jener der Sozialversicherungsträger sank von 0,2 auf 0,1 Prozent.
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