„Jetzt reicht es“, schimpften die kommunistischen ÖH-Vertreter am Montag gegen Pläne an der Fachhochschule, auch von Studierenden Parkgebühren einzuheben. Doch ihr Protest samt Petition ist umsonst, denn die Pläne wurden schon abgesagt.
Die Pläne an der FH in Puch-Urstein riefen die kommunistischen Studentenvertreter auf den Plan. Es sollten künftig auch von Studierenden (bisher nur externe Besucher) Parkgebühren eingehoben werden. Von bis zu 100 Euro pro Semester war die Rede.
„Hier werden neue Kosten eingeführt, ohne offene Diskussion. Gerade in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten ist das nicht akzeptabel“ kritisierte Dominik Lehner, KSV-Mandatar in der Hochschülerschaft. Und er mahnt mehr Transparenz ein. Vor allem auch bei berufsbegleitenden Studienfächern sind die Teilnehmer oft zu Randzeiten unterwegs und aufs Auto angewiesen.
Der Protest der Kommunisten richtet sich allerdings gegen etwas, das bereits abgesagt ist. Seit Freitag steht fest: „Es kommen keine Parkgebühren für Studierende“, heißt es bei der FH. Zu den KSV-Vertretern war das noch nicht durchgedrungen. Die Erhöhung sei ursprünglich angedacht gewesen, um Studenten zum Umstieg auf Rad oder Öffis zu bewegen. Im Gegenzug hätte man Maßnahmen wie mehr Fahrradständer geplant. Die Kritik: Es sei ein denkbar schlechter Zeitpunkt in Zeiten der allgemeinen Teuerung...
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