Rassismus als Grund?

Italien: 17-Jähriger plante wohl Schul-Massaker

Ausland
30.03.2026 11:02
Porträt von krone.at
Von krone.at

In Italien soll ein 17-Jähriger ein Massaker an einer Schule geplant haben. Der Jugendliche wurde festgenommen: Die Polizei fand bei ihm unter anderem Bauanleitungen für Waffen. Als Grund für die geplante Tat werden rassistische Motive vermutet.

Ein 17-jähriger Italiener, der ein Massaker an einer Schule geplant haben soll, ist von den Carabinieri in Perugia festgenommen worden. Dem Jugendlichen werden unter anderem Propaganda und Anstiftung zu Straftaten aus rassistischen, ethnischen und religiösen Motiven, Besitz von Material mit terroristischem Zweck und Vorbereitung von Waffen und chemischen Sprengsätzen vorgeworfen.

Waffenbau mittels 3D-Druck
Die Ermittlungen ergaben, dass der Verdächtige gezielt nach Anleitungen zur Herstellung von Sprengsätzen und Schusswaffen suchte. Sichergestellt wurden unter anderem Dokumente zu gefährlichen chemischen und bakteriologischen Stoffen, Handbücher zur Sabotage öffentlicher Infrastruktur und Anleitungen zum Bau von Waffen mittels 3D-Druck.

Konkreter Plan für ein Schulmassaker entdeckt
Der 17-Jährige soll Mitglied der Telegram-Gruppe „Werwolf Division“ gewesen sein, in der rassistische Ideologien verbreitet und Gewalttäter glorifiziert wurden. Zudem wurde ein konkreter Plan für ein Schulmassaker entdeckt, der sich am Angriff an der Columbine Highschool orientiert haben soll.

Auch gegen andere Jugendliche wurde ermittelt
Im Zuge der Ermittlungen führten die Carabinieri sieben Hausdurchsuchungen bei weiteren Minderjährigen in mehreren Provinzen durch, darunter Perugia, Pescara, Bologna und Arezzo. Die Betroffenen stehen im Verdacht, Teil eines internationalen Netzwerks neonazistischer und extremistischer Gruppen zu sein.

Immer wieder Messerangriffe in italienischen Schulen
Das Thema Sicherheit an Schulen ist in Italien aktuell besonders präsent. Erst kürzlich griff ein 13-Jähriger in der Provinz Bergamo seine Lehrerin mit einem Messer an und verletzte sie schwer. Die 57-Jährige ist inzwischen außer Lebensgefahr. Es war nicht der erste Angriff in einer italienischen Schule: Um diese zu verhindern, wurde auch der Einsatz von Metalldetektoren in Schulen diskutiert.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt