Bei einer Messerattacke auf einen 18-Jährigen vor zwei Wochen ist der Schüler schwer verletzt worden und daraufhin gestorben. Für die Regierung war es ein Weckruf: Es brauche strengere Regeln für Jugendliche. Jetzt sollen Metalldetektoren an Schulen eingesetzt werden, um die Jugendlichen zu kontrollieren.
Zur Bekämpfung des Messerbesitzes unter Jugendlichen sollen an italienischen Schulen künftig auch Kontrollen mit Metalldetektoren möglich sein. Diese sollen nur auf Antrag der Schulleitungen erfolgen, geht aus einem am Mittwochabend veröffentlichten Rundschreiben des italienischen Innenministers Matteo Piantedosi an Schulbehörden und Polizeichefs hervor.
Auch unangekündigte Kontrollen möglich
In Abstimmung mit den Präfekten können Durchsuchungen innerhalb der Schulen, vor den Schulgebäuden oder an den Eingängen angeordnet werden. Piantedosi zufolge können die Maßnahmen auch unangekündigt durchgeführt werden, sofern sie von den Schulleitungen beantragt werden.
Weitere Maßnahmen geplant
Die Regierung um Ministerpräsidentin Giorgia Meloni plant ein Sicherheitspaket, das auch strengere Vorschriften für den Umgang mit Stichwaffen vorsieht. Die Regierung reagiert somit auf zunehmende Fälle von Jugendkriminalität.
Messerangriff auf 18-Jährigen schockierte
An einer Schule in der norditalienischen Hafenstadt La Spezia war vor zwei Wochen ein 18-jähriger Schüler von einem Mitschüler mit einem Messer schwer verletzt worden und daraufhin gestorben. Der Angriff ereignete sich während des Unterrichts. Der Fall hat das Thema der Gewalt in Schulen aufgeworfen.
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