Mit 34 Jahren ist der Waldviertler Bernhard Zimmerl jetzt zur heimischen Koch-Elite aufgestiegen. Den steinigen und harten Weg dorthin meisterte er gemeinsam mit Lebensgefährtin Denise, nachdem sein Vater wegen eines schweren Schlaganfalls nicht mehr konnte.
„Der Bua hält kein Jahr durch“, lauteten kritische Stimmen damals in Waidhofen an der Thaya, als der erst 20-jährige Bernhard Zimmerl das Irish Pub Foggy Mix eröffnete. Eigentlich war es ein Vater-Sohn-Projekt, mit dem das Duo das riesige Gebäude eines Konkursbetriebs erstand und komplett neu für die Gastronomie umbaute.
Harter Schicksalsschlag für Jung-Koch
Doch ein schwerer Schlaganfall des Vaters kurz vor der Eröffnung 2012 ließ den heutigen Meisterkoch plötzlich alleine dastehen – ohne viel über Betriebsführung und Co. zu wissen, um die sich der Vater gekümmert hätte. Bald half Lebensgefährtin Denise Reinhart mit – und gemeinsam „schaukelten wir den Laden“.
Mit viel Mut kritischen Stimmen getrotzt
Durch harte Arbeit und tolles Lokalambiente stellte sich immer mehr Erfolg ein. Einige Jahre später setzte Zimmerl auf eine Kombination von Irish Pub und hochqualitativer Küche. Wieder gab es kritische Stimmen, die dem mutigen Vorhaben Erfolgsaussichten absprachen. 2019 gab es jedoch die erste erkochte Haube, 2022 auch die zweite.
Endgültiger Aufstieg in die Elite
Mit dem neuen Lokal „Zimmerl“, das gleich neben dem Foggy Mix Mitte 2025 eröffnete, gelang innerhalb von acht Monaten nun der endgültige Aufstieg in Österreichs Koch-Olymp. 23-Gänge eroberten die Herzen von Restaurantkritikern und Feinschmeckern: Vier Hauben bei Gault & Millau, „Eröffnung des Jahres“ und vier Gabeln bei Falstaff – weshalb Zimmerl erst einen Tag später nach Hollywood fliegen konnte, um – wie berichtet – zum dritten Mal die Stars der Oscarnacht zu bekochen. Und jetzt gab es auch noch den hierzulande heiß begehrten Michelin-Stern. Mahlzeit!
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