ORF-„Pressestunde“ mit dem Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser im September 2023. Ich hatte den allseits geachteten Sozialdemokraten, den viele lieber als Andreas Babler an der Parteispitze gesehen hätten, gefragt, ob er noch eine größere Rolle in der Bundes-SPÖ spielen werde. Nein, er sehe seine Aufgabenstellung in Kärnten.
Da waren noch 30 Sekunden Sendezeit, genug, um nachzustoßen: Die Hofburg ist für Sie auch nicht interessant? „Schauen S’, Kaiser in der Hofburg hat es schon gegeben, das müssen wir nicht wiederholen“, replizierte er schmunzelnd.
Nun endet am Dienstag seine Amtszeit in Kärnten. Im aktuellen Interview mit der Sonntags-„Krone“ antwortet Kaiser auf die Hofburg-Frage: „Dieses Gerücht ehrt sehr. In meiner Lebensplanung ist es nicht vorgesehen.“ Doch auch das Amt des Landeshauptmanns war nicht in Kaisers Lebensplanung
Denn wenn die FPÖ einen chancenreichen Bewerber findet, dann ändert sich Kaisers Lebensplanung vielleicht. Wird doch neuerdings – siehe Conny Bischofbergers Interview in der „Krone“ – ORF-Journalist Christian Wehrschütz als FPÖ-Kandidat gehandelt. Der winkt ab wie Kaiser, aber gesteht wie dieser, es sei „ausgesprochen ehrenvoll“, genannt zu werden.
Welche Ehre erst, Bundespräsident zu sein ...
Einen schönen Sonntag mit Ihrer „Krone“!
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