Schon wieder eine Pleite in einem beliebten Lokal in Tirol: Das „Gösser‘s“ in den Innsbrucker Rathausgalerien ist in den Konkurs geschlittert. Dass der Betrieb mit 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht mehr zahlen kann, wurde von der ÖGK gemeldet, die auf Geld wartet.
Wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) bekannt gibt, soll die Sozialversicherung bereits im November 2025 wegen Rückständen von knapp 50.000 Euro Antrag auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Am Freitag wurde dieses schließlich am Landesgericht Innsbruck eröffnet – in Form eines Konkursverfahrens.
Die ÖGK hatte bereits im November 2025 wegen Rückständen von knapp 50.000 Euro den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt.
Der Alpenländische Kreditorenverband
Schuldner muss Planungsrechnungen vorlegen
Das „Gösser‘s“, das in den Innsbrucker Rathausgalerien angesiedelt ist, bietet Bier und andere Getränke ebenso an wie Speisen. 15 Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer blicken nun in eine ungewisse Zukunft.
„Ob die Insolvenzverwaltung den schuldnerischen Betrieb ohne weitere Nachteile für die Gläubiger fortführen kann, wird sich rasch zeigen“, so der KSV1870. Um nachzuweisen, ob eine Fortführung auf wirtschaftlich soliden Beinen stehen kann, muss der Schuldner demnach kurzfristig belastbare Planungsrechnungen vorlegen.
Vermögen und Konkursursache unbekannt
Was zu der Pleite geführt hat, war laut Kreditschutzverband von 1870 (KSV1870) zunächst nicht bekannt. Auch die Vermögenslage des Unternehmens blieb vorerst unklar. „Der Schuldner machte in seiner Einvernahme auch keine Angaben zur Höhe seiner Verbindlichkeiten“, so der AKV.
Gläubiger können ihre Forderungen bis zum 12. Mai beim AKV oder beim KSV1870 anmelden. Die erste Prüfungstagsatzung findet am 26. Mai statt.
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