In finanzielle Turbulenzen geriet zuletzt offenbar ein Familienunternehmen im Tiroler Unterland: Jetzt schlitterte der Chef in die Pleite – nach einem Gläubigerantrag wurde ein Konkursverfahren eröffnet.
Die Pleite-Serie in Tirol reißt nicht ab – diesmal erwischte es einen Familienbetrieb. Wie der Kreditschutzverband von 1870 mitteilte, sei über das Vermögen des Betreibers des Unternehmens „Raumdesign Hadatsch“ mit Sitz in Vomp (Bezirk Schwaz) ein Konkursverfahren am Landesgericht Innsbruck eröffnet worden.
Fünf Dienstnehmer betroffen
Auch der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) berichtete, dass der Betreiber „seinen laufenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen“ könne. Fünf Dienstnehmer seien in diesem Fall betroffen.
Gläubiger brachte Antrag bei Gericht ein
„Der Antrag auf Eröffnung der Insolvenz wurde von einem Gläubiger bei Gericht eingebracht“, schildert der KSV von 1870. Über die Gründe dieser Insolvenz würden derzeit noch keine geprüften Informationen vorliegen. „Diese Ursachen werden wir in Zusammenarbeit mit der Insolvenzverwaltung erheben“, so die Experten vom Kreditschutzverband weiter.

Zukunft des Betriebs ungewiss
Ob die Insolvenzverwaltung den Betrieb ohne weitere Nachteile für die Gläubiger fortführen kann, werde sich zeigen. „Diese Entscheidung wird zeitnah zu treffen sein. Es bleibt insbesondere abzuwarten, ob der Schuldner in der Lage ist, nachvollziehbar darzustellen, dass eine Fortführung auf wirtschaftlich soliden Beinen stehen kann“, betont der KSV von 1870.
Über die Höhe der aushaftenden Verbindlichkeiten würden sich aktuell keine seriösen Angaben machen lassen.
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