Nächtliche Einsätze

Sturm hält Kärntens Feuerwehren auf Trab

Kärnten
27.03.2026 06:58

Mehrmals mussten Kärntens Feuerwehren in der Nacht auf Freitag ausrücken. Vor allem wegen umgefallener Bäume – sie verlegten Straßen und stürzten auf Stromleitungen. Die Folgen: Brände und Stromausfälle. 

Insgesamt 70 Einsätze zählt die Landesalarm- und Warnzentrale bis Freitagfrüh in Kärnten. „Und es kommen laufend weitere dazu“, heißt es im Gespräch mit der „Krone“.  

Durch heftige Windböen stürzten Bäume auf Stromleitungen und verlegten Straßen. Schäden werden vermehrt in den Bezirken St. Veit, Wolfsberg, Villach und Spittal verzeichnet. 

Stromausfälle am Freitagvormittag in Kärnten
Stromausfälle am Freitagvormittag in Kärnten(Bild: Land Kärnten)
(Bild: Feuerwehr Radenthein)
(Bild: Feuerwehr Radenthein)

Die Mitarbeiter von Kärnten Netz sind bereits vor Ort, um die Stromversorgung wieder herzustellen. Aufgrund des anhaltenden Sturms stellen sich die Arbeiten als schwierig heraus. 

In Metnitz steht ein Sparmarkt ohne Strom da. Die FF Metnitz unterstützt mit Notstrom, um die ...
In Metnitz steht ein Sparmarkt ohne Strom da. Die FF Metnitz unterstützt mit Notstrom, um die Grundversorgung aufrechtzuerhalten.(Bild: FF Metnitz)

Sparmarkt ohne Strom 
Bereits in den Nachtstunden rückte die Feuerwehr Metnitz aus, um erste Notstromversorgungen im Ort einzurichten und mit dem Kühlanhänger die Kühlkette aufrechtzuerhalten. „Auch am Vormittag wurden weitere Betriebe – darunter zwei Nachversorger – mit Notstrom ausgestattet, um die Grundversorgung aufrechtzuerhalten“, sagt Johannes Ebner, Kommandant der FF Metnitz. „Der Sparmarkt hat am Freitag deshalb auch geschlossen, am Samstag wie gewohnt wieder geöffnet. Denn am Freitagnachmittag sollte die Stromversorgung wieder gegeben sein“, gibt Peter Grabner, Bürgermeister von Metnitz, bekannt. 

Ein umgestürzter Baum beschäftigte die FF Ruden in Unternberg.
Ein umgestürzter Baum beschäftigte die FF Ruden in Unternberg.(Bild: FF Ruden)

4500 Haushalte ohne Strom
„Gut 4500 Haushalte waren in den frühen Morgenstunden ohne Strom. Der Schwerpunkt liegt dabei in den Bezirken Spittal und St. Veit“, gibt Robert Schmaranz von Kärnten Netz bekannt. 2000 waren es noch am Vormittag. „Wir konnten bereits einige Häuser wieder versorgen, hoffen jetzt, dass sich der Wind beruhigt“, so Schmaranz. 

In Radenthein mussten die Feuerwehren am späten Donnerstagnachmittag zu einem Brand ausrücken. Die Ursache: Ein Baum war auf einen Strommast gefallen. 

Heftige Windböen 
Auf der Kölnbreinsperre im Maltatal wurden Böen von 134 Kilometern pro Stunde gemessen. Am Katschberg 94 km/h, in den Karawanken 79 km/h, in Mittelkärnten 78 km/h. Im Laufe des Tages soll sich die Lage beruhigen.  

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