Schlagwort

Stromausfall

Beschreibung
Unter einem Stromausfall (auch englisch blackout) versteht man eine unbeabsichtigte Unterbrechung der Versorgung mit Elektrizität. Elektrischer Strom muss praktisch gleichzeitig zum Verbrauch erzeugt und zu den Verbrauchsstellen transportiert werden. Dabei müssen sich Erzeugung und Verbrauch sehr genau entsprechen. Ein Stromausfall folgt daher meist aus einem (plötzlichen) Ungleichgewicht zwischen bereitgestellter und angeforderter Leistung, beispielsweise durch die Unterbrechung eines Stromkreises großer Leistung (plötzlicher Lastwegfall) oder das unangekündigte Zuschalten einer großen Last, was auch ein Kurzschluss sein kann (plötzliche Überlastung). Die Stromerzeugung wird im Allgemeinen über die Frequenz geregelt: Steigt der Verbrauch, so lassen sich die Kraftwerks-Generatoren schwerer drehen, und ihre Drehzahl sinkt leicht, wodurch die Frequenz auf unter 50 Hz fällt. Die Kraftwerksleistung wird dann erhöht, bis diese ihre Generatoren trotz der höheren Last wieder 50 Hz liefern können. Bei sinkendem Verbrauch lassen sich die Generatoren leichter drehen, und ihre Drehzahl steigt, wodurch die Frequenz auf über 50 Hz steigt. Die Kraftwerksleistung muss dann gesenkt werden, damit die Generatoren wieder langsamer drehen. Aus Erzeugersicht kann sich bei einer plötzlichen starken Laständerung die Drehzahl nicht schnell genug ändern; stattdessen müssen bei einer Überlast ein Teil der Verbraucher „abgekoppelt“ werden – im Allgemeinen das Teilnetz, in dem der „Kurzschluss“ stattfindet. Bei einer plötzlichen Minderlast können ggf. sehr schnell „Dummy-Lasten“ zugeschaltet werden.
Quelle: Wikipedia

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