Nach dem China-Besuch von US-Präsident Donald Trump hat auch der russische Machthaber Wladimir Putin angekündigt, nach Peking zu reisen. Dort hoffe er auf Gespräche mit Präsident Xi Jinping über die Visite Trumps, teilte der Kreml mit.
Die Details der Reise seien vereinbart und das genaue Datum werde bald bekannt gegeben, sagte der russische Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow am Freitag. Laut einem chinesischen Medienbericht ist Putins Besuch für den 20. Mai geplant. Bestätigt wurde dieser Termin aber nicht. Im Mittelpunkt sollen die bilateralen Beziehungen sowie internationale Themen stehen. Die russische Regierung sucht vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine vermehrt die Nähe Chinas. Das Land ist wegen der westlichen Sanktionen ein noch wichtigerer Abnehmer für russisches Öl und Gas geworden. Allerdings vermeidet Peking direkte militärische Unterstützung und versucht, sich als Vermittler zu positionieren.
Wie berichtet, hat US-Präsident Donald Trump am Freitagnachmittag (Ortszeit) einen mehrtägigen Staatsbesuch in Peking beendet, bei dem er von einer Delegation begleitet worden war. Anschließend sprach er von „fantastischen“ Handelsdeals und Einigkeit im Iran-Krieg. Er hofft auf chinesische Unterstützung bei den Bemühungen zur Öffnung der Straße von Hormuz, die von iranischen Behörden blockiert wird, was zu einem Anstieg der weltweiten Ölpreise geführt hat.
Selenskyj setzt auf Trumps Einfluss
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte vor dem China-Besuch Trumps die Hoffnung geäußert, dass der US-Präsident erwirke, dass Peking die Unterstützung für Russland im Krieg beende. „Es ist sicherlich kein Zufall, dass einer der längsten massiven russischen Angriffe gegen die Ukraine gerade zu dem Zeitpunkt stattfand, als der Präsident der Vereinigten Staaten zu einem Besuch in China eintraf – einem Besuch, von dem sich viele viel versprechen“, sagte der ukrainische Präsident. Tatsächlich dürfte dieser Krieg aber kein wesentlicher Gesprächsinhalt zwischen Trump und Xi gewesen sein.
Trump hatte in der Ukraine eine dreitägige Waffenruhe von Samstag bis Montag vermittelt. Seit Kriegsbeginn im Iran sind die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine, bei denen die USA vermittelt hatten, ins Stocken geraten.
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