In einer niederländischen Kirche ist bei Reparaturarbeiten möglicherweise das Skelett des legendären Musketier-Kommandanten D‘Artagnan gefunden worden, der den Schriftsteller Alexandre Dumas zu seinem Roman „Die drei Musketiere“ inspiriert hat.
Das Skelett, bei dem es sich um die Gebeine des französischen Adeligen handeln könnte, sei im Hauptschiff einer Kirche in der Stadt Maastricht entdeckt worden, nachdem dort der Boden eingebrochen war, berichtete der Sender L1 Nieuws (siehe Video unten).
Der echte D‘Artagnan, der mit vollständigem Namen Charles de Batz de Castelmore d‘Artagnan hieß, verbrachte sein Leben in den Diensten der französischen Krone. Er starb anno 1673, als er im Auftrag von König Ludwig XIV. mit seinen Musketieren die Stadt Maastricht belagerte und durch einen Schuss getötet wurde. Seine letzte Ruhestätte war bisher unbekannt.
Fußboden vor Altar eingestürzt
Das Skelett wurde im Februar in der Petrus- und Paulskirche gefunden, einer modernen Kirche, deren Ursprünge allerdings bis in das 13. Jahrhundert zurückreichen. Der Fund wird dem Bericht zufolge derzeit in einem archäologischen Institut in Deventer untersucht.
Musketenkugel zwischen den Rippen
Für die Identität der Gebeine sprechen mehrere Indizien: In der Nähe des Skeletts wurde eine französische Münze gefunden, berichtete Diakon Jos Valke, der bei den ersten Ausgrabungen dabei war. Niederländische Medien berichten auch, dass zwischen den Rippen des Skeletts eine Musketenkugel steckte.
Fundort deutet auf prominente Person hin
Außerdem deute der Fundort des Grabes unter dem früheren Altar auf eine prominente Person hin, so Diakon Valke: „Zu jener Zeit wurden nur Mitglieder des Königshauses oder andere bedeutende Persönlichkeiten unter einem Altar beigesetzt.“
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