Der von der Taskforce im Burgenland selbst festgelegte Richtwert von 1.000 Fasern pro Kubikmeter wurde an keinem der 66 Messpunkte überschritten. Eine zweite Messreihe soll bei wärmeren Temperaturen folgen.
Die erste Reihe der Luftmessungen der Taskforce zur Asbestbelastung ist abgeschlossen und ergab laut Informationen des Landes Burgenland keine auffällig hohen Werte. Der von der Taskforce selbst festgelegte Richtwert von 1.000 Fasern pro Kubikmeter wurde an keinem der 66 Messpunkte überschritten. Bei 58 Messpunkten lag der Wert unter 400 Asbestfasern pro Kubikmeter Luft. An acht Standorten wurden zwischen 540 und 830 Fasern pro Kubikmeter festgestellt. Die höheren Ergebnisse begründete die Taskforce damit, dass die Messungen im Nahbereich von Materialien mit einer natürlichen Asbestbelastung in Verbindung mit mechanischen Beanspruchungen erfolgten.
Gesetzlicher Richtwert existiert nicht
Den Richtwert von 1.000 Fasern hatte die Taskforce selbst gewählt und damit begründet, dass dieser „mit einem niedrigen Gesundheitsrisiko assoziiert“ werde. Einen gesetzlich festgelegten Grenzwert für Asbestfasern in der Außenluft gebe es nämlich nicht. Laut Greenpeace wäre ein bundesweiter Grenzwert von maximal 500 Fasern pro Kubikmeter in der Außenluft angemessen. Da die Freisetzung der Fasern stark von der Witterung abhängt, ist eine weitere Messreihe geplant. Bei trockenerem und wärmerem Wetter rechnet die Taskforce mit höheren Messwerten. Sie erarbeitet zudem Maßregeln, um Asbest in der Luft gering zu halten. Das Land setzte bereits Sanierungsmaßnahmen beim Krankenhaus Oberwart um, nachdem dort die höchsten Messwerte festgestellt wurden.
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