„Worst Case“-Warnung

Iranisches AKW unter Beschuss: Evakuierungen

Ausland
25.03.2026 13:23
Porträt von krone.at
Von krone.at

In den vergangenen Tagen geriet das iranische Atomkraftwerk Bushehr wiederholt unter Beschuss. Zuletzt schlug dem Vernehmen nach ein Geschoss während einer Angriffswelle Israels und der USA am Dienstagabend in der Nähe eines in Betrieb befindlichen Reaktorblocks ein.

Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA teilte am Mittwoch mit, dass sie vom Iran über den Einschlag eines Geschosses auf dem Kraftwerksgelände informiert worden sei. Personen seien nicht verletzt worden. Auch seien keine Reaktoren oder Schutzhüllen beschädigt worden. Laut einer Meldung der Nachrichtenseite „Türkiye Today“ läuft der Betrieb der Anlage weiter.

Rosatom reduziert Personal in Bushehr
Dennoch warnt der staatliche russische Atomkonzern Rosatom, der die Anlage am Persischen Golf gebaut hat und auch mit Fachpersonal vor Ort unterstützt, vor einem „Worst-Case-Szenario“. Bis sich die Situation stabilisiere, werde die Zahl der Mitarbeiter in dem AKW auf jeden Fall auf ein Minimum reduziert, teilte Rosatom-Chef Alexej Lichatschew mit.

Sein Konzern habe bereits mit der dritten Phase der Evakuierung begonnen. Eine Mitarbeitergruppe sei dabei, das Gebiet auf dem Landweg in Richtung der iranisch-armenischen Grenze zu verlassen. Zwei weitere Gruppen würden demnächst aufbrechen.

Irans einziger aktiver Atomreaktor
Bushehr liegt im Südwesten des Irans und verfügt über den einzigen in Betrieb befindlichen Atomreaktor des Landes. Der Reaktor war nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA im Jahr 2011 erstmals ans Stromnetz angeschlossen worden.

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