




Spektakulärer und vor allem schwieriger Einsatz für die Feuerwehr in der Nacht auf Freitag im Tiroler Zillertal: In einer Ferienhütte im Stilluptal war ein Brand ausgebrochen. Starker Schneefall erschwerte es den Helfern, zum Einsatzort zu gelangen. Sogar Schneeketten mussten montiert werden. Drei Männer, die in der Hütte übernachteten, blieben unverletzt.
Tiefster Winter – und das Mitte Mai. Die Verhältnisse machten in der Nacht auf Freitag auch der Feuerwehr Mayrhofen im Zillertal zu schaffen. Gegen 2.30 Uhr wurde diese zu dem Hüttenbrand im Stilluptal alarmiert. Der Einsatzort lag auf rund 1450 Metern Seehöhe, es herrschte starker Schneefall!
Nur mit Schneeketten zum Einsatzort
Die Feuerwehr rückte sofort mit zwei Tanklöschfahrzeugen, dem Kommando- sowie dem Kleinlöschfahrzeug aus. Bereits die Anfahrt stellte die Einsatzkräfte vor große Herausforderungen: „Aufgrund der winterlichen Bedingungen und der schneebedeckten Fahrbahn mussten auf sämtliche Feuerwehrfahrzeuge Schneeketten montiert werden, um die abgelegene Einsatzstelle sicher erreichen zu können“, heißt es von der Feuerwehr.
Aufgrund der winterlichen Bedingungen und der schneebedeckten Fahrbahn mussten auf sämtliche Feuerwehrfahrzeuge Schneeketten montiert werden.
Die Feuerwehr
Beim Eintreffen der Florianis stand die Ferienhütte, die derzeit vorübergehend von drei Männern aus Deutschland bewohnt wird, bereits teilweise in Flammen. Die Gäste waren offenbar durch den Rauchmelder wach geworden. „Sie versuchten den Brand noch selbst zu löschen“, so ein Polizeisprecher zur „Krone“. Offenbar erfolglos.





Kein Handyempfang bei Ferienhütte
Da es am Einsatzort offenbar keinen Handyempfang gab, mussten die Männer etwas talabwärts gehen, um einen Notruf bei der Leitstelle Tirol absetzen zu können. Aufgrund des Schnees traf die Feuerwehr erst rund eine Stunde später bei der Ferienhütte ein. „Ein Atemschutztrupp wurde umgehend ausgerüstet und zur Brandbekämpfung eingesetzt.“
Überhitzter Ofen mögliche Brandursache
Durch den koordinierten Einsatz konnte der Brand schließlich unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Im Anschluss an die Löscharbeiten sei die Hütte umfassend belüftet worden, hieß es. Kurz vor 7 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.
Verletzt wurde zum Glück niemand. Der Brand dürfte vermutlich durch einen überhitzten Ofen ausgelöst worden sein. Ermittlungen laufen.
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