Kommt Daniel Ricciardo doch noch einmal zurück? Der frühere Formel-1-Star spricht nun offen über seine Zukunft und schließt eine Rückkehr in den Motorsport nicht aus.
Seit rund eineinhalb Jahren ist Daniel Ricciardo raus aus dem aktiven Renngeschehen. Im Podcast „Speed Street“ sprach der frühere Formel-1-Pilot nun über ein mögliches Comeback. „Sag niemals nie. Aber aktuell genieße ich es sehr, nicht im Wettbewerb zu stehen. Ich genieße die kleinen Dinge im Leben und dass ich nicht ständig auf einer Bühne stehen muss“, erklärte Ricciardo. Wie seine Zukunft konkret aussehen wird, weiß der Australier selbst noch nicht. „Ob ich weiß, wie ich mich in drei oder fünf Jahren fühlen werde? Nein“, sagte er.
Ich muss nicht mehr versuchen, der Beste zu sein. Ich will einfach Spaß daran haben.
Daniel Ricciardo
Sollte es aber irgendwann zu einer Rückkehr kommen, dann nur unter einer Bedingung: „Falls ich mich eines Tages zu einem Comeback im Rennsport entscheiden sollte, dann definitiv eher aus Spaß an der Sache und nicht, weil ich einen Titel gewinnen will.“
„Balanceakt“
Der frühere Red-Bull-Pilot betonte, dass er sich selbst nichts mehr beweisen müsse. „Es ist ein Balanceakt, denn natürlich will man Ziele haben. Das gibt einem morgens einen Sinn, treibt an, ins Fitnessstudio zu gehen und sich zu pushen. Aber manchmal kann es einem eben auch die Freude nehmen.“
Deshalb habe er eine klare Einstellung entwickelt: „Sollte ich jemals wieder in den Rennsport zurückkehren, möchte ich sicherstellen, dass es vor allem Freude macht. Ich muss nicht mehr versuchen, der Beste zu sein. Ich will einfach Spaß daran haben.“ Genau dieser Spaß sei gegen Ende seiner Formel-1-Karriere verloren gegangen.
Sein Aus während der laufenden Saison habe er bewusst genutzt, „für eine Weile Abstand zu gewinnen“ vom Motorsport.
Mittlerweile sei die Leidenschaft allerdings wieder zurückgekehrt. „Ich glaube, der Besuch anderer Rennen hat mir wieder eine gesunde Beziehung dazu aufgebaut“, erklärte Ricciardo.
Der Australier ist aktuell unter anderem als Markenbotschafter für Ford tätig, den Motorenpartner von Red Bull.
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