Der 24-jährige Afghane Mahdi P. war bisher Mitarbeiter einer Tankstelle in Linz-Ebelsberg. Laut Kündigungsschreiben endet der Arbeitsvertrag allerdings Ende April. Für P. ist das der nächste Schicksalsschlag, nachdem er bei einer Messerattacke schwer verletzt wurde und dabei seinen besten Freund verlor.
Dem in Linz lebenden Afghanen scheint das Schicksal derzeit alles andere als gewogen. Am 14. März war er Opfer eines offenbar Amok laufenden Kroaten (34) geworden. P. und sein Freund Mahmoud A. (26) waren einem 57-jährigen Autolenker zu Hilfe gekommen, der von dem Verdächtigen bedroht worden war.
Die Folge: Der amtsbekannte Kroate kaufte sich zwei Messer und stach damit beide Afghanen nieder. Mahmoud A. überlebte den Angriff nicht, Mahdi P. erlitt einen lebensgefährlichen Halsstich, konnte nur dank einer Not-OP im UKH Linz gerettet werden.
Wenn Sie Mahdi P. helfen möchten, spenden Sie bitte unter dem Kennwort „Trauma“ auf unser Sonderkonto bei der Hypo OÖ. IBAN: AT76 5400 0000 0040 0002; BIC: OBLAAT2L
Falls Sie per Online-Banking spenden, achten Sie bitte darauf, dass als Kontoname „Verein Krone-Leser helfen“ angeführt ist.
Vorübergehend wieder im Spital
„Die Verletzung heilt vorerst nach Wunsch, doch psychisch geht es meinem Bruder gar nicht gut“, sagt Mohammad P. (27), der den 24-Jährigen zu sich nach Graz geholt hat, um sich besser um ihn kümmern zu können. Ein gesundheitlicher Rückschlag als Folge des erlittenen psychischen Traumas hatte ihn vorübergehend wieder ins Spital gebracht.
Doch das Attentat ist nicht der einzige Umstand, der dem Linzer Afghanen stark zusetzt. „Mein Bruder hat drei Tage davor ein Kündigungsschreiben seines Arbeitgebers erhalten. Mit 30. April verliert er seinen Job bei einer Tankstelle in Linz-Ebelsberg“, erklärt Mohammad P.
Eine von der „Krone“ angefragte Stellungnahme der Tankstellen-Kette blieb offen. Mahdi P. benötigt psychologische Hilfe, weiß nicht, wie es jetzt weitergeht und wann er wieder in der Lage ist, einer geregelten Arbeit nachzukommen.
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