Die für rund um Pfingsten angekündigten frühsommerlichen Temperaturen werden vermutlich auch jede Menge „Wasserratten“ in Oberösterreichs Freibäder und Seen locken. Allerdings ist dabei Vorsicht angesagt. „Die Wassertemperaturen sind noch relativ kühl, ohne Vorsichtsmaßnahmen kann das gefährlich werden“, warnt Martin Eberl, Sprecher der Landes-Wasserrettung. Die Kombination aus sehr warmen Außentemperaturen und kaltem Wasser könne rasch zu gesundheitlichen Problemen führen.
Sicherheitsmaßnahmen
„Kreislaufkollapse, Panikattacken oder das reflexartige Einatmen nach Stürzen sind mögliche Folgen“, appelliert Eberl, gewisse Sicherheitsvorkehrungen zu beachten. Er empfiehlt daher Schwimmhilfen, Sicherheitsleinen und für Stand-up-Paddler vorerst auch Neoprenanzüge. Eberl: „Und bevor jemand losschwimmt, sollte er seinen erhitzten Körper unbedingt auch mit Wasser abkühlen.“
Rund 50 ehrenamtliche Wasserretter sind während der Badesaison an Wochenenden an den Salzkammergut-Seen und in Linz vor Ort im Einsatz. Zumindest eine generelle Alarmbereitschaft gibt es aber auch unter der Woche. Laut KFV ertrinken jedes Jahr durchschnittlich sieben Menschen in Oberösterreich (42 bundesweit). Rund neun Prozent der Opfer sind Kinder.
Schwimmboje
„Wer im freien Gewässer schwimmt, sollte niemals allein unterwegs sein und möglichst immer in Sichtweite andere Personen bleiben“, warnt auch Johanna Trauner, Sicherheitsexpertin des KFV. „Bei längeren Schwimmrunden kann das Mitführen einer neonfarbenen Schwimmboje lebensrettend sein – diese erhöht die Sicherheit und bietet im Notfall bei Erschöpfung, Krämpfen oder Kreislaufproblemen Halt. “
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