Das iranische Militär hat laut eigenen Angaben noch nicht alle militärischen Kapazitäten ausgeschöpft. „Der Feind soll wissen, dass neue Überraschungen auf dem Weg sind“, sagte ein religiöser Vertreter der Revolutionsgarden an Israel und die USA gerichtet. Man werde sich niemals ergeben.
„Wir sind in einer Schule erzogen worden, die Kapitulation als Erniedrigung betrachtet“, sagte der Regimevertreter. Am Montag meldeten mehrere Golfstaaten Angriffe aus dem Iran auf ihre Territorien. Das saudi-arabische Verteidigungsministerium teilte etwa mit, dass eine Rakete in einem unbewohnten Gebiet abgestürzt sei. Eine andere sei abgefangen worden. Wenige Stunden zuvor hatten die Behörden in Dubai gemeldet, dass ein Mann durch herabfallende Trümmer eines abgefangenen Marschflugkörpers verletzt worden sei.
In Bahrain waren Luftschutzsirenen zu hören. Das Innenministerium wies die Bürgerinnen und Bürger an, „Ruhe zu bewahren und sich zum nächstgelegenen sicheren Ort zu begeben“. Das iranische Militär reagiert auf die schweren Angriffe der USA und Israels mit Attacken auf Israel und die Region um den Persischen Golf.
Iranische Luftabwehr im Dauereinsatz
Am Montag ist die iranische Hauptstadt Teheran von neuen Explosionen erschüttert worden. Zunächst war unklar, welche Ziele betroffen waren. Die Luftabwehr sei im Dauereinsatz, berichtete der arabische Sender Al-Jazeera. Ein Sicherheitsmitarbeiter sei getötet und ein weiterer Mensch verletzt worden, berichtete der iranische Staatssender IRIB. Im Nordosten des Landes wurden bei einem Luftangriff Wohnhäuser zerstört. Rettungskräfte suchten nach Menschen unter den Trümmern.
Bisher kamen mehr als 2000 Menschen im Krieg seit Ende Februar ums Leben. Man erwarte noch wochenlange Kämpfe im Iran und gegen die Hisbollah im Libanon, sagte ein israelischer Militärsprecher. Die Hisbollah hatte sich am 2. März in den Krieg eingeschaltet und seither Hunderte Raketen auf Israel abgefeuert.
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