Widerspricht Kelly

Hegseth: US-Militär hat ausreichend Munition

Außenpolitik
12.05.2026 17:58
Porträt von krone.at
Von krone.at

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat auf Spekulationen über aufgezehrte Munitions- und Raketenvorräte des Militärs reagiert. „Wir wissen genau, was wir haben. Wir verfügen über reichlich von dem, was wir brauchen“, sagte er am Dienstag.

Die Debatte um die Vorräte sei „törichterweise und wenig hilfreich übertrieben“ worden, meinte Hegseth. Er hatte bereits im März gesagt, dass die Vorräte eine Fortdauer des Iran-Kriegs ermöglichen würden. Generalstabschef Dan Caine betonte jetzt, dass ihm die Regionalkommandos des US-Militärs ausreichende Munitionsvorräte für die derzeitigen Missionen melden würden. Derzeit versucht das Pentagon, eine deutliche Erhöhung der Verteidigungsausgaben genehmigt zu bekommen. Der Haushaltsentwurf der US-Regierung sieht für das Jahr 2027 knapp 1,5 Billionen Dollar für Verteidigungsausgaben vor.

Wie berichtet, hat US-Senator Mark Kelly am Wochenende gesagt, dass die Munitions- und Raketenvorräte des Landes stark aufgezehrt seien. Es werde Jahre dauern, um die Bestände wieder aufzufüllen. Er warnte, die USA könnten ihr Land im Falle eines längeren Angriffs nicht mehr verteidigen. Die Kosten des Iran-Krieges sind nach Schätzungen eines hochrangigen Pentagon-Mitarbeiters deutlich gestiegen. Die Ausgaben lägen mittlerweile „eher“ bei 29 Milliarden US-Dollar (umgerechnet gut 24,6 Milliarden Euro), sagte Jules W. Hurst III bei der Anhörung des Repräsentantenhauses. Grund dafür seien Reparatur- und Ersatzbeschaffungen sowie „allgemeine Betriebskosten“.

Krieg kostete innerhalb von Tagen Milliarden
Ende April hatte er noch von schätzungsweise 25 Milliarden US-Dollar (rund 21,2 Milliarden Euro) gesprochen. Diese beinhalteten alle Ausgaben der „Operation Epic Fury“ (auf Deutsch etwa: „Operation Epische Wut“), die seit Beginn Ende Februar angefallen seien. Der größte Teil des Geldes davon sei für Munition aufgewendet worden.

Das Institut Center for Strategic and International Studies (CSIS) geht gar von 3,7 Milliarden Dollar (knapp 3,2 Milliarden Euro) in den ersten vier Kriegstagen aus. Ein BBC-Bericht sieht ein Problem darin, dass nicht ausreichend Luftabwehrsysteme produziert werden.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung