Nahe Finnland

Drohnenangriff: Russische Ostsee-Ölhäfen gesperrt

Ausland
23.03.2026 13:54
Porträt von krone.at
Von krone.at

Nach einem massiven Drohnenangriff mussten die russischen Ostseehäfen Primorsk und Ust-Luga nahe der Grenze zu Finnland offenbar ihren Betrieb vorläufig einstellen.

In Primorsk war nach Drohnenangriffen ein Treibstofftank in Brand geraten, wie der Gouverneur der Region Leningrad, Alexander Drosdenko, am Montag auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mitteilte. Ob es in Ust-Luga Schäden gegeben hat, ist vorerst unklar.

Die Ukraine fügt der russischen Seite mit ihren Drohnen immer wieder schwere Schläge zu. Nunmehr ...
Die Ukraine fügt der russischen Seite mit ihren Drohnen immer wieder schwere Schläge zu. Nunmehr importiert Kiew sein Know-how auch in den Nahen Osten.(Bild: AFP/IRYNA RYBAKOVA)

Über die beiden Häfen wird ein Großteil der russischen Öl- und Treibstoffexporte abgewickelt. Aus der Ukraine gibt es bisher keine Stellungnahme. Das Land hat in seinem Abwehrkampf gegen Russland wiederholt Ölexportanlagen und -raffinerien angegriffen, um die russische Kriegswirtschaft zu schwächen.

In den sozialen Medien verbreiten sich die Aufnahmen von den Angriffen:

Die russische Luftabwehr habe mehr als 50 Drohnen über der Region Leningrad zerstört, hieß es. Die Region ist kein häufiges Ziel von Angriffen im Konflikt mit der Ukraine. Als Vergeltung für seit Februar 2022 verübte russische Angriffe greift die Ukraine regelmäßig Ziele in Russland an, darunter vor allem militärische Standorte und Energieinfrastruktur.

Selenskyj: „Putin will Krieg nicht beenden“
Am Wochenende wurde eine ukrainische Unterhändlergruppe in den USA empfangen. Gruppe wurde in Florida wieder vom Sekretär des nationalen Sicherheitsrates, Rustem Umjerow, geleitet. Ihr gehören auch Wolodymyr Selenskyjs Kanzleichef, Kyrylo Budanow, der Fraktionschef der Präsidentenpartei im Parlament, David Arachamija, und Vizeaußenminister Serhij Kyslyzja an. Von US-Seite waren der Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kusher, sowie Regierungsberater Josh Gruenbaum beteiligt.

„Insgesamt bleibt die Lage recht klar: (Der russische Präsident Wladimir) Putin will den Krieg nicht beenden. Aber entscheidend ist, was die Welt will“, sagte der ukrainische Präsident nach einem Telefonat mit den Unterhändlern in einer Videobotschaft.

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