Tausende behandelt
Zahl der Meningitis-Fälle in England gesunken
Nach dem Meningitis-Ausbruch in Südengland sind die Fallzahlen gesunken. Die britische Gesundheitsbehörde UKHSA sprach am Sonntag von 20 bestätigten Infektionen und neun Verdachtsfällen. Zuvor war noch von einer höheren Zahl ausgegangen worden. Man habe „herkulische Anstrengungen“ unternommen, um die Infizierten zu behandeln, sagte Gesundheitsminister Wes Streeting.
Es sei auch darauf geachtet worden, eine Ausbreitung zu verhindern. Der Region stehe aber eine „weitere herausfordernde Woche“ bevor. Wie berichtet, sind in der Grafschaft Kent im Südosten Englands zwei junge Menschen an Meningitis gestorben. Dabei handelt es sich um eine 18-jährige Schülerin und einen 21-jährigen Studenten. Der Ausbruch steht im Zusammenhang mit einer Party in einer Disco in Canterbury. Ungefähr 2000 Menschen hatten zu dem Zeitpunkt das Lokal besucht.
Inzwischen wurden 12.6000 Personen vorbeugend mit Antibiotika versorgt und mehr als 9000 gegen Meningokokken der Untergruppe B geimpft. Die Erreger werden durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen. Kontaktpersonen wie Partnerinnen und Partner sind daher ebenfalls gefährdet, sich bei den Infizierten angesteckt zu haben.
Eine Meningitis kann durch Bakterien oder Viren ausgelöst werden. Sie kann in schweren und seltenen Fällen lebensbedrohliche Erkrankungen wie eine Hirnhautentzündung oder eine Blutvergiftung verursachen. Bei den meisten Infektionen in Kent wurde die bakterielle Erregergruppe B nachgewiesen. Die Sterblichkeitsrate liegt laut dem britischen Gesundheitsdienst NHS bei ungefähr zehn Prozent.
Impfungen gibt es gegen mehrere Formen. Zu Symptomen in leichteren Fällen zählen Fieber, Kopfschmerzen, Nackensteife, Lichtempfindlichkeit und Verwirrtheit.









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