Nun hat der islamistische Mörder von Villach, der vor Jahr und Tag einen Vierzehnjährigen erstochen und fünf weitere Menschen schwerst verletzt hat, die einzige Strafe bekommen, die nach österreichischem Recht für ihn angemessen ist: lebenslänglich!
EINERSEITS war dies angesichts der Brutalität seiner Tat und des Fehlens jeglicher Reue absolut klar.
ANDERERSEITS stellt sich nun die Frage, wie es mit dem Syrer weitergeht. Wird er nun im heimischen Strafvollzug, der ihm im Vergleich zu seiner syrischen Heimat wohl wie ein Sanatorium vorkommen dürfte, bis zu seinem Lebensende auf Kosten des Steuerzahlers rösten? Oder wird er gar, sollte er sich eines Besseren besinnen und Einsicht mimen, nach 15 Jahren frei kommen? Womöglich um irgendwann als Freigänger, dem irgendein progressiver Psychiater nach einigen Jahren Reue und Besserung attestiert, draußen einer Arbeit nachzugehen?
All das wäre theoretisch möglich. Aber wo wären die Alternativen? Ihn in sein Heimatland Syrien abzuschieben? Wo er dann, statt im Kerker zu sitzen, von irgendwelchen unverbesserlichen Islamisten als Held und Märtyrer gefeiert wird?
Sein Wunsch, bei seinem Mordanschlag selbst erschossen und damit zum Märtyrer zu werden, wurde ihm nicht erfüllt. Im Rechtsstaat erhalten eben sogar überführte Mörder ein ordentliches Gerichtsverfahren.
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