Das Finale der Champions League wird heuer bereits um 18 Uhr angepfiffen. Arsene Wenger tippt in Budapest auf seinen Ex-Klub …
Für die 71. Austragung des Endspiels wird die Puskas Arena zum 34. Stadion, das ein Champions-League-Finale ausrichtet. Ein Duell, das so früh wie noch nie angepfiffen wird: Denn Anpfiff in Budapest um 18 Uhr – ganz im Sinne der Fans und auch der TV-Sender, die auf noch höhere Quoten hoffen.
Bleiben die „Gunners“ ungeschlagen?
Für die letzten der 61.000 Tickets wurden auf Wiederverkaufsplattformen bis zu 8000 Euro angeboten. Die Vorfreude bei den Finalisten ist riesig: „Wir müssen bereit sein und voll angreifen“, sagt Arsenals Star Martin Ödegaard. Die „Gunners“ überstanden als erster Klub die Ligaphase ohne Niederlage, könnten das neunte Team sein, das eine Saison ohne Pleite übersteht. Was im ersten Königsliga-Titel der Klubgeschichte münden würde. „Wir haben so viel Arbeit und Überzeugung in das gesteckt, was wir tun, wurden mit einem unglaublichen Tag in Budapest belohnt“, schildert Trainer Mikael Arteta.
Arsenal stand erst einmal im Endspiel der Champions League, unterlag 2006 unter Arsene Wenger Barcelona 1:2. Die Trainer-Legende tippt auf ihren Ex-Klub: „PSG fehlt die Konstanz.“ Luis Enrique kontert: „Wir schafften es, uns weiter zu verbessern. Das Wichtigste ist, uns auf uns selbst zu konzentrieren“, betont der Trainer der Pariser. Holen die Franzosen den Titel, wären sie das zweite Team, dem die erfolgreiche Titelverteidigung in der Champions League gelingt – bisher schaffte dies nur Real Madrid: die Spanier triumphierten 2014 bis 2016 dreimal in Folge. Zudem jagt PSG den ewigen Torrekord von Barcelona 1999/2000, mit 44 Toren fehlt noch ein Treffer.
Eine Art Heimspiel ist es heute für Viktor Gyökeres: Arsenals Stürmer hat ungarische Wurzeln. Sollte Arsenal triumphieren, gehen alle drei Europacup-Titel nach England. Das gelang bislang nur Italien 1989/90.
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