Die „Krone“ fastet

Gescheitert: Wo die Grenzen des Auto-Fastens sind

Kärnten
21.03.2026 12:00

Wo ein Wille, da ein Weg – möchte man meinen. Nur manche Wege sind mit dem Pkw leichter zu bestreiten, wie „Krone“-Redakteurin Clara Milena Steiner bei ihrem Fasten-Experiment erfahren muss.

Bevor sich meine autofreie Fastenwoche morgen zu Ende neigt, muss ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, etwas beichten und Sie gleichzeitig um Vergebung bitten: Ich werde sündigen, das Fastenbrechen setzt bei mir frühzeitig ein.

Lassen Sie mich meine prekäre Lage erklären: Ich muss, ich bin eigentlich gezwungen – es lässt sich einfach nicht vermeiden -, heute mit dem Auto fahren. Asche auf mein Haupt. 

Die Idee: ein letztes Mal Skifahren, bevor die Saison endgültig vorbei ist. Und zwar in Osttirol – und wenn schon so weit weg, dann gleich zwei Tage mit Übernachtung im Hotel; inklusive Sauna, weil man gönnt sich ja sonst nichts.

Elfeinhalb Stunden mit den Öffis
Aber, Sie ahnen es wahrscheinlich schon, da tut sich ein Problem auf: Läge das gewählte Skigebiet bei Graz, es wäre dank Koralmbahn ein Leichtes, öffentlich anzureisen. In Richtung Lienz fährt man etwas länger: mit dem Auto zwei Stunden und 15 Minuten zum Hotel – mit Bahn und Bus je nach Uhrzeit fünfeinhalb bis elfeinhalb (!) Stunden. Ja, liebe Leserinnen und Leser, ich konnte es auch kaum fassen.

Und glauben Sie mir, ich habe wirklich versucht, eine öffentliche Anreise zu organisieren. Doch angesichts dieses zeitlichen Aufwandes gebe ich mich geschlagen – ich nutze die Zeit im Bus zwar gerne zum Lesen, aber eigentlich will ich ja Skifahren.

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