Die ORF-Kultserie „Braunschlag“ mit Palfrader, Ofczarek, Proll und Hofstätter kehrt an diesem Wochenende zurück und katapultiert das Fernsehpublikum ins Jahr 1986.
Heute vor 40 Jahren wurde Falcos „Amadeus“ die Nummer 1 in den USA, „Schneckerl“ Prohaska Fußballer des Jahres, im Patschenkino lief „Miami Vice“ und der junge Prinz Andrew feierte Verlobung mit Sarah Ferguson.
Politisch war 1986 das Jahr der Waldheim-Affäre, des Noricum-Skandals, der Grün-Bewegung und Bleifrei-Revolution. Über der Antarktis war das Ozonloch entdeckt worden, Bei der Explosion der US-Raumfähre Challenger kamen sieben Besatzungsmitglieder ums Leben, fünf Männer, zwei Frauen.
Und weil der Mensch dazu neigt zu glauben, die momentanen Herausforderungen seien besonders groß, die Krisen besonders schwer, die Regierung besonders hilflos: Auch vor 40 Jahren war das schon so.
Tschernobyl weckte am 26. April 1986 die Angst vor einer weltweiten atomaren Katastrophe. Die US-Flotte eröffnete im Mittelmeer das Raketenfeuer auf libysche Kriegsschiffe, Revolutionsführer Gadafi drohte mit einer nie dagewesenen Terrorwelle. Der Iran-Irak-Krieg dauerte an.
„Die Welt steht auf kan Fall mehr lang“, heißt es schon in Nestroys „Lumpazivagabundus“, uraufgeführt 1833. Aber sie stand noch sehr lange. Nach 1986 noch einmal 40 Jahre bis zum heutigen Tag. Krisen und Kriege, Triumphe und Niederlagen. Sie sind allgegenwärtig und zeitlos. Wie richtig gute Fernsehunterhaltung.
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