Grausam ist das Schicksal der jüdischen Familie Turteltaub, die Dornbirn mit der Machtübernahme der Nazis Ende der 30er-Jahren verlassen musste und nach Südamerika auswandern wollte – was leider nicht gelang.
Es geschieht in einer kalten Märznacht. Im noch tief bäuerlichen Dornbirn-Hatlerdorf ist alles still. Kaum ein Licht brennt in den Stuben. Plötzlich vernimmt man ein Johlen und Gelächter. Ein kleiner Trupp von Männern und Halbwüchsigen strebt in Richtung Lustenauerstraße. Alkohol ist mit im Spiel. Die Stimmen werden erregter. Beim Haus mit der Nummer 3 angekommen, dringen die Männer bis an die Haustür und fangen an, Radau zu schlagen. Die Familie Turteltaub, die dort zur Miete wohnt, schreckt aus dem Schlaf. Der dreijährige Hans weint. Sein sechsjähriger Bruder versucht, ihn zu beruhigen.
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