Meeresfrüchte verboten
Hepatitis-A-Fälle in Süditalien steigen
In der süditalienischen Region Kampanien ist die Zahl der Hepatitis-A-Fälle seit Jahresbeginn deutlich gestiegen. 113 Infektionen wurden registriert. Das ist laut der Gesundheitsbehörde zehnmal höher als der Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre.
Neapels Bürgermeister Gaetano Manfredi hat nun ein sofortiges Verbot für den Verkauf und Verzehr von rohen Meeresfrüchten in Lokalen verhängt. Bei Verstößen drohen Geldstrafen zwischen 2000 und 20.000 Euro, im Wiederholungsfall auch Betriebsschließungen. Fachleute raten außerdem zu strenger Hygiene, wie gründlichem Händewaschen und der Vermeidung von Kontamination in der Küche. Als wirksamster Schutz gilt die Impfung.
Hepatitis A ist eine akute Leberentzündung, die durch verunreinigte Lebensmittel oder Wasser übertragen wird. Als Hauptinfektionsquelle gelten rohe oder unzureichend gegarte Muscheln, da sie Viren aus belastetem Wasser anreichern können. Fachleute empfehlen daher, Meeresfrüchte nur durchgegart zu essen.
In den meisten Fällen heilt die Erkrankung von allein aus, mögliche Symptome sind Müdigkeit, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Fieber und Bauchschmerzen. Bei vielen Infizierten kommen Symptome eienr Gelbsucht hinzu, wie gelb gefärbte Haut und Augen. Ein schwerer Verlauf, wie ein aktutes Leberversagen, ist sehr selten und betrifft vor allem Ältere oder Menschen mit einer Vorerkrankung der Leber.
Das Heptatis-A-Virus kommt in vielen beliebten Urlaubsländern vor. In Österreich treten die meisten Fälle nach Auslandsaufenthalten auf, manche infizieren sich auch im Inland über Lebensmittel wie getrocknete Datteln und Tomaten.









Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.