Zwei Haftbefehle
Frau (22) von Migranten auf Dorffest vergewaltigt
Nach einer mutmaßlichen Sexualstraftat im deutschen Bundesland Thüringen liegen gegen zwei Migranten Haftbefehle vor. Einer der Tatverdächtigen sitzt bereits in Untersuchungshaft, nach einem weiteren wird gefahndet.
Ausgangspunkt der Ermittlungen war der Fund einer teilweise unbekleideten 22-Jährigen gegen 2 Uhr in der Nacht auf Dienstag in Bad Klosterlausnitz.
Zeugin wählte Notruf
Die mutmaßliche Vergewaltigung soll während eines Dorffests stattgefunden haben, wie „Bild” berichtet. Eine Zeugin, die das Opfer in der Nähe des Marktplatzes gefunden hatte und daraufhin sofort den Notwurf wählte, habe bereits zu Beginn des Polizeieinsatzes von einer mutmaßlichen Sexualstraftat berichtet, so die Polizei.
Die Ermittlungen im Saale-Holzland-Kreis seien unter anderem wegen der Anwesenheit zahlreicher Menschen schwierig gewesen, hieß es. Die Polizei führte eigenen Angaben zufolge aber umfangreiche Spurensicherungs- und Ermittlungsmaßnahmen durch.
Gruppe von Migranten rückte in den Fokus der Ermittlungen
Eine Gruppe von Migranten geriet schließlich in den Fokus der Polizei. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen zwei Männer direkt an der Tat beteiligt gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft Gera ermittelt gegen insgesamt vier Tatverdächtige im Alter zwischen 26 und 30 Jahren. Gegen zwei zunächst vorläufig festgenommene Männer habe sich der dringende Tatverdacht nicht bestätigt, sie seien wieder auf freien Fuß gesetzt worden.
Gegen einen 29-jährigen Tatverdächtigen, der laut „Bild” aus Syrien stammt, erließ das Amtsgericht Gera auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl. Dieser sei am Mittwoch in Vollzug gesetzt worden. Gegen einen weiteren 30 Jahre alten Tatverdächtigen aus dem Irak liege ebenfalls ein Haftbefehl vor. Er befindet sich jedoch aktuell auf der Flucht.
Weitere Angaben machten die Behörden mit Verweis auf die noch andauernden Ermittlungen zunächst nicht.









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