Kosten zu hoch
Reifenhersteller Michelin baut 1500 Jobs ab
Schlechte Nachrichten aus Frankreich: Reifenproduzent Michelin muss auf die Kostenbremse treten und wird in den kommenden drei Jahren insgesamt 1500 Stellen abbauen.
Das global agierende Unternehmen mit Sitz im mittelfranzösischen Clermont-Ferrand begründete den Schritt am Donnerstag mit dem „höchst instabilen wirtschaftlichen Umfeld“ und einer zu hohen Kostenstruktur. Der Jobabbau solle auf freiwilliger Basis erfolgen.
Iran-Krieg als zusätzliche Belastung
Den Mitarbeitern sollen Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten werden, um den Übergang in neue Aufgabenbereiche zu ermöglichen. Ende April hatte der Konzern erklärt, seine Kostenstruktur verbessern zu müssen, um zusätzliche Belastungen von 400 Millionen Euro im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg abzufedern.
Schon zuvor hatte Michelin auch wegen nachlassender Neuwagenkäufe Absatzeinbußen zu verkraften gehabt. Das Absatzvolumen ist etwa allein im Jahr 2024 um 5,1 Prozent geschrumpft, teilte der Konzern mit.
Außerdem wurden 2023 ebenfalls Jobs abgebaut und Standorte geschlossen.








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