3164 Tage ohne Sieg

Austria will beim FAC lange Durststrecke beenden

Vorarlberg
20.03.2026 08:25

Seit mittlerweile 3164 Tagen wartet die Lustenauer Austria beim FAC auf einen Auswärtssieg. Der bislang letzte gelang den Vorarlbergern am 21. Juli 2017, als man ein 5:1-Schützenfest in Floridsdorf feierte. Ein Ergebnis, das heute sehr unwahrscheinlich scheint, treffen doch die beiden besten Defensivreihen der 2. Liga aufeinander.

Heute (20.30) beim FAC, in vierzehn Tagen gegen die Admira und dann in einer englischen Woche gegen die Young Violets und St. Pölten. Vier Partien, die für die Austria wegweisend werden. „Es ist klar, dass wir in diesen Spielen punkten müssen, wenn wir weiterhin um den Titel mitspielen wollen und wir möglichst Siege brauchen“, spricht es Mittelfeldspieler Nico Gorzel im Namen seiner Kollegen offen aus.

Wenig Punkte gegen direkte Konkurrenz
Dass dies schwierig genug wird, bewies die Hinrunde. Dort gelang gegen die Titelkandidaten der Liga kein voller Erfolg. Auch gegen den FAC gab es in Lustenau nur ein 0:0, wobei die Austria in dieser Partie eine ihrer besten Saisonleistungen zeigte. Doch der Abwehrriegel der Wiener, der erst elf Tore kassierte, war einfach nicht zu knacken.

Ein Schützenfest
Nicht viel leichter wird dies auf dem ungeliebten FAC-Platz. Seit bereits sechs Heimspielen sind die Floridsdorfer gegen Lustenau ungeschlagen, den letzten Auswärtssieg feierte die Austria im Juli 2017 mit einem 5:1.

Am 21. Juli 2017 feierte die Lustenauer Austria beim FAC ein 5:1-Schützenfest. Der bislang ...
Am 21. Juli 2017 feierte die Lustenauer Austria beim FAC ein 5:1-Schützenfest. Der bislang letzte Sieg in Floridsdorf.(Bild: GEPA)

Einer, der sich daran noch erinnern kann, ist Verteidiger William, der als einziger Spieler von damals noch dabei ist. Viele Tore wird es heute aber kaum geben, treffen doch die Defensivkünstler der Liga aufeinander. „Der Druck liegt aber aufseiten der Lustenauer. Sie wollen aufsteigen, wir können“, sieht FAC-Co-Trainer Mario Leitner die Gäste in der Favoritenrolle.

„Kampfbetont und aggresiv“
Das ist angesichts der Tabelle jedoch Tiefstapelei. „Es geht für beide um viel“, betont Lustenau-Trainer Markus Mader. „Entsprechend kampfbetont und aggressiv wird es zur Sache gehen.“ 

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