Acht der zehn Siege in der bisherigen Saison fuhr Austria Lustenau mit nur einem Tor Unterschied. Sechs davon erst in der Schlussphase oder der Nachspielzeit. Zuletzt mit 2:1 beim Auftakt gegen den Kapfenberger SV. Könnte das den zukünftigen Meister ausmachen?
Macht genau das einen zukünftigen Meister aus? Diese Frage stellten sich wohl viele Fans nach dem 2:1-Sieg der Austria über Kapfenberg, nachdem Pius Grabher den zehnten Saisonsieg mit einem Schuss ins Kreuzeck in der 93. Minute sichergestellt hatte. Die Austria lacht damit vorübergehend von der Tabellenspitze, zumal St. Pölten zum Frühjahrsauftakt patzte.
Sehr oft sehr knapp
Es war der sechste volle Erfolg, den Lustenau erst im Finish fixierte. In den zwei Partien gegen Wels gelangen die entscheidenden Tore in der 83. bzw. 85. Minute, beim 2:1 in Bregenz traf Voisine drei Minuten vor Ende, gegen Liefering mussten die Fans bis zur 88. Minute auf die Erlösung warten und bei Rapid II stellte Maak in der 97. (!) Minute den Dreier sicher. „Das zeigt aber auch von unserer tollen Moral. Wir glauben bis zur letzten Sekunde an den Sieg“, fasst Pius Grabher, der im nächsten Spiel gegen die Vienna gesperrt ist, die knappen Resultate zusammen. Trainer Markus Mader sieht es ähnlich. „Ich sage den Jungs immer, dass sie Geduld haben müssen und dass ein Spiel immer länger als 90 Minuten dauert. Am Ende ist es egal, wann wir den Treffer erzielen.“
Freilich: Souveränität sieht anders aus, spielerisch müht sich Lustenau durch die Liga. Das ist aber auch der Ausgeglichenheit geschuldet. Es gibt weder ein absolutes Topteam, noch Mannschaften, die bisher stark abfielen. Wenn die Austria ganz vorne bleiben will, kann sie aber nicht nur auf den „Lucky Punch“ hoffen. Ein Auftritt wie gegen den KSV wird auf Dauer nicht reichen. Vor allem, wenn man hinten patzt.
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