Nach dem Ende der letzten Saison bezeichnete Altachs Geschäftsführer Christoph Längle die Monate April und Mai als die ungemütlichsten im Jahreszyklus. Durchaus verständlich, stand den Rheindörflern in den letzten Jahren in den genannten Monaten doch zumeist das Wasser bis zum Hals. Der Klassenerhalt wurde erst in den letzten Spielen oder gar im allerletzten Saisonmatch fixiert.
April und Mai 2026 sollten sich für den 55-Jährigen dagegen fast wie Urlaub anfühlen. „Erfolg ist Lebensqualität“, umschreibt das Altach-Urgestein eine seit langem nicht mehr gekannte Lebenssituation. „Die Arbeit ist keineswegs weniger geworden. Der Grund ist aber erfreulich. Für das Cupfinale am 1. Mai in Klagenfurt gibt es viel zu tun“, sagt Längle, „mit dem Erfolg arbeitet es sich viel leichter als mit dem drohenden Abstieg im Hintergrund.“
Und die Planungen für die nächste Saison laufen auf Hochtouren. Eingleisig – nicht wie in den vergangenen Jahren – für die Bundesliga und die 2. Liga. „Noch ist nicht alles in trockenen Tüchern. Wir haben eine gute Ausgangsposition, in den nächsten Spielen sollte der Ligaverbleib endgültig fixiert werden.“
Verträge laufen aus, Einnahmen gehen zurück
An Arbeit mangelt es auch abseits des Cupfinales nicht. 13 Verträge laufen aus und müssen neu verhandelt werden. „Die sportliche Führung ist mit allen Spielern im Kontakt“, sagt Längle. Der auch Einbußen bei den Spielergehältern anspricht. „Geringere TV-Einnahmen und weniger Geld von der UEFA wegen des Verlusts von einem internationalen Startplatz kosten uns eine Million Euro. Das lässt sich nicht ohne weiteres wegstecken, aber das gilt für alle Klubs in der Bundesliga“, schließt Längle.
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