Ein Jahr nach der Rückkehr von US-Präsident Donald Trump ins Weiße Haus hat sich die Europäische Union nach den Worten ihrer Außenbeauftragten Kaja Kallas auf die Vorgehensweise der Vereinigten Staaten eingestellt.
„Natürlich sind wir Verbündete der USA, aber wir verstehen ihre jüngsten Schritte nicht wirklich“, gab Kallas in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag zu.
„Ich denke, nach diesem einen Jahr ist ziemlich klar, dass wir es vor allem mit Unberechenbarkeit zu tun haben.“ Man sei nun gelassener, weil man ständig mit Überraschungen rechne. „Wir nehmen es, wie es kommt, bewahren einen kühlen Kopf und bleiben konzentriert“, fügte sie hinzu.
Versuch mit Diplomatie
Die EU setzt nach den Worten ihrer Außenbeauftragten Kaja Kallas im Konflikt um die Straße von Hormuz auf Diplomatie. Es müssten diplomatische Wege gefunden werden, um die Seestraße offen zu halten. „Niemand ist bereit, seine Leute in der Straße von Hormus in Gefahr zu bringen“, so Kallas.
Damit reagiert sie auf die Forderung von US-Präsident Trump, Kriegsschiffe zum Schutz der Handelsroute zu entsenden. Ein diplomatischer Ansatz sei nötig, um Krisen bei der Versorgung mit Lebensmitteln, Dünger und Energie zu verhindern.
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