Gesteht „Fehler“ ein

Seiler zieht sich nach Gewaltvorwürfen zurück

Österreich
15.03.2026 22:00

Helle Aufregung nach dem „Krone“-Bericht über Gewaltvorwürfe gegen Austro-Popstar Christopher Seiler von Seiler & Speer. Ermittlungen laufen, er selbst gesteht einen „Fehler“ ein. Kollegen schweigen.

„Ich bin bei Gott kein perfekter Mensch. Sowie viele von uns kämpfe auch ich mit Dämonen.“ Christopher Seiler, seines Zeichens eine Austropop-Ikone mit seinem Kameraden Bernhard Speer, spricht klare Worte nach dem „Krone“-Bericht über Ermittlungen gegen ihn.

Kein Dementi, keine Ausreden, kein Geschwafel. Der 39-Jährige sagt, was Sache ist. „Ich wurde so erzogen, dass ich für meine Fehler gerade stehe und sämtliche Konsequenzen daraus auch trage. Alleine. Freiwillig. Selbstverständlich.“

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Wir müssen das klären und aufarbeiten, was da passiert ist. Aber wir müssen jetzt den weiteren Verlauf der Ermittlungen abwarten.

Fritz „Fire“ Strba, Manager

Bernhard Speer und er gehen für eine kurze Zeit getrennte Wege: Christopher Seiler (re.) zieht ...
Bernhard Speer und er gehen für eine kurze Zeit getrennte Wege: Christopher Seiler (re.) zieht sich bis zur Klärung der Vorwürfe gegen ihn zurück.(Bild: ServusTV)

Polizei ermittelt wegen Körperverletzung
Aber was ist wirklich passiert an diesem Donnerstag, dem 5. März, in Seilers Auto mit einer „Bekannten“ (die Tochter einer anderen prominenten Größe in der heimischen Künstlerszene) nach Dreharbeiten? Es geht um den Verdacht auf Körperverletzung.

Im Protokoll ist zu lesen, dass ihr der Mund gewaltsam geöffnet wurde. Sie zeigte den Musiker zwei Tage danach an, es soll zu körperlichen Übergriffen gekommen sein, sagt sie. Ermittlungen seitens des Landeskriminalamtes sind im Laufen.

Wie berichtet, bestätigt das auch die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien. Christopher Seiler zieht sich jedenfalls zurück. „Dass ich seit Jahren für Gerechtigkeit einstehe, ist kein Geheimnis. Diese gilt für uns alle. Ohne Ausnahme. Machst du einen Fehler, gehört er dir.“

Fritz „Fire“ Strba, der Manager der Band Seiler & Speer, will am Montag Akteneinsicht bei der Staatsanwaltschaft nehmen, um sich über die Brisanz der Causa zu informieren. Christopher Seiler will sich erst wieder äußern, „wann die Ermittlungen abgeschlossen sind“. Dann gibt es Fakten, sagt er. Die „Krone“ bat übrigens Musik-Kollegen der Band um Stellungnahmen – vergebens.

Ohne Worte, dieser Liedtext von Seiler & Speer: „Tuat ma lad, Herr Inspektor, owa davo waß i nix. A waunn i wisset wos i was, owa des wissat i jetzt nicht.“

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