Österreichs Tennis-Damen sind weiter im Aufwind. Nach ihrem Sensationslauf in Madrid nahm Anastasia Potapova auch in der Qualifikation für das Masters in Rom die erste Hürde souverän. Auch Sinja Kraus zog im Eiltempo in die zweite und entscheidende Runde ein.
Erst am Donnerstag war für Potapova ja in Madrid im Semifinale Endstation gewesen. Obwohl die Neo-Österreicherin damit bereits wieder auf Platz 38 der Weltrangliste steht, blieb ihr beim Masters in Rom die Qualifikation nicht erspart, erfolgt doch der Nennschluss für die WTA-Turniere immer schon sechs Wochen im voraus.
Potapova nahm es sportlich. Die 25-Jährige hielt sich in der ersten Runde in der ewigen Stadt nicht lange auf, sondern sicherte sich Satz eins gegen Sandplatz-Spezialistin Irina-Camelia Begu mit 6:1. Im zweiten Durchgang hatte Potapova Anlaufschwierigkeiten, drehte diesen aber nach Break-Rückstand noch in ein 7:5. In der entscheidenden zweiten Quali-Runde trifft sie am Dienstag auf die Tschechin Nikola Bartunkova.
Kraus im Eiltempo
Noch schneller als Potapova stand Sinja Kraus in Runde zwei. In beiden Sätzen breakte die seit wenigen Tagen 24-Jährige ihre Gegnerin Dominika Salkova (Nr. 117 der Welt) bereits im ersten Aufschlagspiel und zog dann souverän zum Satzgewinn davon.
Dabei zeigte sich Kraus vor allem in den entscheidenden Phasen wieder stark, wehrte acht von neun Breabkällen Salkovas ab. So feierte sie nach nur 72 Minuten ein klares 6:2, 6:2. Erst in Miami hatte sich Kraus erstmals in ihrer Karriere für ein Damen-Masters qualifiziert, nach Madrid hat sie nun den Hattrick im Visier. In der letzten Qualifikationsrunde trifft sie auf Gabriela Ruse oder Oceane Dodin.
Top 100 wieder nahe
Nach ihrem Antreten im Hauptfeld von Madrid hatte sich Kraus bereits wieder auf Rang 103 nach vorne gespielt, sollte sie es auch in Rom schaffen, könnte das für die Rückkehr in die Top 100 reichen.
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