Eine fehlende Unterschrift unter einem Abkommen lässt in der Salzburger Stadtpolitik gerade die Wogen hochgehen. Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) will nicht weiter zusehen und nimmt seinen Vize Kay-Michael Dankl (KPÖ Plus) jetzt in die Pflicht ...
„Irgendwann ist es genug“, schnaubt Bernhard Auinger (SPÖ). Ein „Krone“-Bericht, dass bei der Verbesserung der Sicherheit an der Eder-Kreuzung und weiteren Straßenzügen nichts weitergeht, lässt den Salzburger Bürgermeister wütend zurück: „Muss erst jemand sterben?!“
Keine Kostenteilung ohne Unterschrift
Sein Zorn entlädt sich in Richtung seines Stellvertreters Kay-Michael Dankl (KPÖ Plus). Der hat bis heute noch nicht das vorliegende Erhaltungsübereinkommen für Landesstraßen im Stadtgebiet unterschrieben. Ohne das unterfertigte Papier bleibt die Kostenaufteilung zwischen Stadt und Land weiter offen. Genau deshalb werde das Land auch Straßenarbeiten im Stadtgebiet, wie etwa beim Borromäum, nicht beginnen.
Ende 2025 gab es zur Kostenfrage einen letzten Stadt-Beschluss. Statt wie bisher ein Drittel werde die Stadt künftig bis zur Hälfte für die Landesstraßen mitzahlen.
Dankl betonte immer wieder, dass seine Unterschrift bald komme. Juristen der städtischen Bauabteilung dürften den KPÖ-Politiker aber mehrfach eingebremst haben. Auinger hat jedenfalls genug: „Seit mehr als eineinhalb Jahren wird da herumgedoktert. Das geht nicht mehr!“ Der Stadtchef will die Angelegenheit jetzt ein für alle Mal geklärt wissen. Wenn es Dankl nicht schafft, dann müsse er die Sache an sich nehmen ...
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