Für die Anrainer rund um das Neutor wird es bald ernst. Der Hohlraumbau für die neuen Werkstätten der Festspiele beginnt ab Herbst. Wenn auch kleiner als ursprünglich geplant.
Erweitert werden nur mehr 9000 Quadratmeter im Berg, anstatt 10.000 Quadratmeter. „50 Millionen Euro können wir dadurch einsparen“, erklärte der Kaufmännische Direktor der Salzburger Festspiele, Lukas Crepaz, am Freitag.
Dennoch muss allerhand Gesteinsmasse aus dem Berg transportiert werden. Sechs bis sieben Lkws pro Stunde werden rund 18.000 Kubikmeter Fels aus dem Mönchsberg bringen. Um das reibungslos zu ermöglichen, wird das Neutor ab September für sechs Monate komplett für den Verkehr gesperrt. Danach zumindest wieder eine einspurige Durchfahrt für Busse, Anrainer und Anlieferungen möglich sein.
Lärmtechnisch sollen sich die Fräsarbeiten im Berg nicht auf die Umgebung auswirken, das habe man vorab schalltechnisch abgeklärt. Und auch was mit dem Gestein passiert, das aus dem Berg geholt wird, ist bereits besiegelt: Es wird für Straßenbauprojekte weiterverwendet.
Eine Ersatzspielstätte während der Bauzeit wollen die Festspiele Ende Juni bekanntgeben. Die Wahl soll entweder auf das Stiegl-Gelände fallen oder auf die Freiflächen rund um das Kloster St. Josef.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.