Am 28. und für Austria Salzburg letzten Spieltag in dieser Zweitliga-Saison gab es eine Überraschung. Im Duell mit Spitzenteam Austria Lustenau feierte der Aufsteiger einen Punktgewinn, gab dabei aber auch eine Zwei-Tore-Führung noch aus der Hand.
Zum 14. Mal in dieser Saison spielte Austria Salzburg vor eigenem Publikum, zum 14. Mal war das Max-Aicher-Stadion auch mit offiziell 1566 Zuschauern ausverkauft. Auch etwa 160 Fans aus Vorarlberg hatten sich nach Maxglan aufgemacht. Austria Lustenau wollte schließlich als Tabellenführer einen weiteren Schritt Richtung Meistertitel und Bundesliga-Aufstieg machen. Doch daraus sollte nur bedingt etwas werden …
Am Tag der Abschiede – vor dem Anpfiff wurden Marinko Sorda und Manuel Kalman geehrt, in der Pause folgten Luka-Nils Sandmayr, Ex-Kapitän Rene Zia und Edin Omerovic – wollte die Austria die Saison mit einem Erfolgserlebnis beenden. Schließlich war es die letzte Partie der Spielzeit. Aufgrund des Stripfing-Aus hatte es heuer nur 28 statt 30 Runden gegeben.
Austria Salzburg brachte Lustenau stark in Bedrängnis
Nachdem der Pongauer Domenik Schierl in Minute elf noch einen Schuss von Florian Rieder abwehren konnte, war er wenig später machtlos. Nach einem Zuspiel von Denizcan Cosgun, der sein vielleicht letztes Pflichtspiel für die Austria absolvierte, verwertete ausgerechnet Sorda zur Führung der Hausherren (13.). Die Gäste aus Lustenau hatten mit den Violetten Probleme, setzten nach etwa einer halben Stunde mit einem Lattenkopfball ein kleines Ausrufezeichen. Doch nur bei der Austria landete der Ball in der ersten Halbzeit auch im Tor. In Minute 38 traf Daniel Bares zum umjubelten 2:0. So ging es auch in die Pause.
Die Lustenauer übernahmen nach dem Seitenwechsel die Kontrolle, die Austria versuchte, vor allem im Konter Nadelstiche zu setzen. In Minute 62 war auch Tormann Manuel Kalman, der über 90 Minuten eine sehr solide letzte Austria-Partie absolvierte, machtlos. Mohamed-Amine Bouchenna verkürzte für die Vorarlberger. Während die Truppe von Trainer Christian Schaider immer mehr unter Druck geriet, diesem aber auch gut entgegenhielt, verpasste sie auf der Gegenseite die Entscheidung. Nach einer Flanke des eingewechselten Nico Lukasser-Weitlaner schoss Moritz Eder per Volley drüber.
Titelkampf spannend bis zum Schluss
So kam es, wie es eben kommen musste: In der Nachspielzeit schnürte Bouchenna den Doppelpack und sicherte den Vorarlbergern doch noch den Punkt. Damit beträgt der Vorsprung auf den ersten Verfolger St. Pölten vor dem letzten Spieltag nur einen Zähler. Austria Salzburg selbst wird die Saison auf dem neunten Platz beenden.
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