Die erste Rundenhälfte des 24. Salzburger Liga-Spieltags sah klare Gewinner: Zum einen Bürmoos, das mit einem hart erkämpften 2:1 in Unterzahl bei Schwarzach Platz drei absicherte. Und zum anderen den SAK und Henndorf. Beide Teams suchen für Sommer neue Übungsleiter.
Dabei startete der ersatzgeschwächte SAK denkbar schlecht ins Heimspiel gegen gleichermaßen dezimierte Thalgauer. „Die erste Hälfte war katastrophal“, fand Coach Florian Königseder klare Worte. Weil die Abwehr sich bei einem Steilpass selbst düpierte, traf Schweiger zum 0:1 (4.). Nach verlängertem Corner erhöhte Buchegger frei am zweiten Pfosten (56.). „Dann ist zum Glück Lürzer explodiert, sind die Wechsel aufgegangen“, fand Königseder. Besagter Lürzer traf doppelt, legte zwei weitere Goals auf. Beim 4:2 blieb es aber nicht, weil Thalgau mit etwas Torhüterhilfe das 2:0 kopierte und nochmals durch Radovanovic verkürzte (86.). „Nicht gut für die Trainernerven, aber ein wichtiger Sieg. So darf es weitergehen.“
Eugendorf nach 0:1 „selbst schuld“
Ähnlich vernahm der scheidende Henndorf-Coach Stefan Kirnbauer das 1:0 bei Eugendorf. Im dritten Saisonduell siegten die Wallerseer erstmals, weil Hoffmann den einzigen echten Torabschluss nach Posokhov-Flanke sehenswert im Kasten unterbrachte (17.) und Goalie Sallaberger einen Sahnetag erwischte. „Ein sehr wichtiger Sieg. Das ist das erste Mal in dieser Saison, dass wir als optisch schlechteres Team gewonnen haben“, meinte Kirnbauer. „Aber selbst schuld. Wir haben sechs Topchancen nicht genutzt. Dann kann man eben nicht gewinnen“, resümierte Eugendorf-Sportvorstand Ivan Pecaranin. Im Nachgang sah Eugendorf-Torwarttrainer Papic wegen Kritik noch Rot.
Zugleich sicherte Bürmoos Rang drei, der theoretisch zum Aufstieg berechtigen könnte, in Schwarzach ab und übte Revanche für die Hinspielniederlage. „Ein Sieg des Willens“, atmete der blessurbedingt auf der Bank sitzende und sonst spielende Cotrainer Michael Switil nach dem 2:1 durch. Einen strittigen Elfmeter verwertete Probst (66.) in Unterzahl nach Ampelkarte für Avdic (56.). Für Kritik und Verlassen der Coachingzone sah Hausherren-Betreuer Mario Krimbacher selbst Rot. „In der Champions League hüpfen sie auf dem Platz herum und in der Salzburger Liga fliege ich vom Feld, wenn ich zwei Meter rausgehe, um zu sagen, dass ein Pressball kein Elfmeter sein kann“, schüttelte Krimbacher den Kopf. Weil Probst einem Gegenspieler den Ball ablief und einschob (73.), standen die Zeichen früh auf Sieg. Nach vergebenem Jung-Elfmeter wurde es aber noch hektisch, als Gaßner zum 1:2 abstaubte (93.). Switil freute sich dennoch, denn: „In Schwarzach weiß man ja, dass es nie leicht ist.“
Sieg in Unterzahl erkämpft
Wie Schwarzach verabsäumte es Puch, im Abstiegskampf Boden gutzumachen. „Dabei können sie zur Pause klar führen. Da kann man von Feldüberlegenheit sprechen“, fand Siezenheim-Trainer Felix Auinger. „Umso bitterer, dass wir das Spiel dann aus der Hand geben“, befand Puch-Coach Daniel Buhacek, nachdem Grasegger und Suppik Topchancen vergeben hatten. Weil Goalie Colic einen scharfen Sturm-Freistoß aus 23 Metern nur mehr ins Seitennetz bugsieren konnte (48.), begann Hälfte zwei quasi mit 0:1. Mit einem Doppelschlag von Schnöll, der bekanntlich im Sommer nach Grünau zurückkehren wird, war der 3:0-Sieg fixiert.
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